Leichter Rückgang bei Verpartnerungen im Jahr 2013

17. Februar 2014, 11:40
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Weiterhin verpartnern sich mehr Männer als Frauen

Wien - Seit 1. Jänner 2010 können homosexuelle Paare in Österreich offiziell Partnerschaften eingehen. Im Vorjahr haben sich 368 Paare bei den Behörden eintragen lassen. Das sind laut den Zahlen der Statistik Austria um 4,7 Prozent weniger als 2012, damals gab es 386 Verpartnerungen. Insgesamt gab es in den drei Jahren 1.892 Partnerschafts-Begründungen.

2013 überwogen österreichweit mit 55,2 Prozent männliche Paare, in fünf Bundesländern gab es mehr weibliche Paare. So ließen sich 203 männliche und 165 weibliche Paare eintragen. Die gleichgeschlechtlichen PartnerInnen waren überwiegend zwischen 30 und 49 Jahre alt. 86,8 Prozent waren vor der Begründung der Partnerschaft ledig, der Rest großteils geschieden.

Die meisten Partnerschaften wurde von in Wien wohnhaften Paaren - insgesamt 159 - gegründet. Dahinter folgte Niederösterreich mit 42, die Steiermark mit 35 und Tirol mit 33. 2012 waren es in Tirol noch 23 Verpartnerungen gewesen.

Während in den restlichen Bundesländern die Zahl der Eintragungen zurückging, stieg sie im Burgenland von sieben auf zehn, in Kärnten von zwölf auf 22, in Salzburg von 19 auf 20 und in Vorarlberg gab es eine Verdoppelung auf 15. Bei 60,1 Prozent der Verpartnerungen hatten beide PartnerInnen die österreichische Staatsbürgerschaft, in einem knappen Drittel der Fälle nur einer bzw. eine. In den restlichen zehn Prozent hatte keiner bzw. keine der beiden die österreichische Staatsbürgerschaft.

Die bisher höchste Zahl an Neueintragungen gab es 2010, als es erstmals die Möglichkeit gab, eine Partnerschaft bei den dafür zuständigen Bezirksverwaltungsbehörden eintragen zu lassen: Damals ließen sich 705 Paare verpartnern, zwei Drittel waren männlich. 2011 sank die Zahl der Eintragungen bereits auf 433.

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