Keine Gefahr durch Strahlenleck in US-Atommülllager

17. Februar 2014, 06:26
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Experten untersuchten Anlage in New Mexico

Santa Fe (New Mexico) - Nach der Messung erhöhter Strahlenwerte in einem Atommülllager im US-Bundesstaat New Mexico haben die zuständigen Behörden versichert, dass keine Gefahr die Bevölkerung bestehe. Das mögliche Strahlenleck werde weiter untersucht, sagte eine Sprecherin der zum Energieministerium gehörenden Atommüllanlage WIPP am Sonntag. Es bestehe aber "keine Gefahr für die menschliche Gesundheit und die Umwelt".

Experten entnahmen am Sonntag in der Anlage Proben. Laut der Waste Isolation Pilot Plant (WIPP) wurden weder Angestellte, noch deren Kleidung oder Ausrüstung kontaminiert. In der Anlage nahe Carlsbad in New Mexico wird radioaktiver Müll, vor allem Plutonium, in einem Salzstock in 655 Metern Tiefe gelagert. Am späten Freitagabend (Ortszeit) hatte ein Messgerät eine erhöhte radioaktive Strahlung festgestellt. Die Ursache war zunächst unklar.

Nach offiziellen Angaben waren zum Zeitpunkt der auffälligen Messung keine Mitarbeiter unter der Erde. Die überirdisch anwesenden Angestellten wurden als Vorsichtsmaßnahme aufgefordert, sich in einen Raum zu begeben. Gegen 17.00 Uhr am Samstag durften sie nach Hause gehen. Die Ursache wurde noch nicht herausgefunden. (APA, 17.2.2014)

  • Die Ursache für das Leck ist noch unbekannt.
    foto: ap photo/thomas herbert

    Die Ursache für das Leck ist noch unbekannt.

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