Meilenkauf wird möglich

16. Februar 2014, 17:32
5 Postings

Die User von derStandard.at hatten die Gelegenheit, an Niki-Chef Christian Lesjak Fragen zu stellen. Hier ein Auszug

Frage: Warum gibt es keine Magazine mehr an Bord? "News" hat mir immer die Zeit nach Moskau vertrieben.

Antwort: Magazine gibt es auf längeren touristischen Flügen nach Griechenland, Ägypten etc. Aus Spargründen - Magazine sind schwer und daher ist der Spritverbrauch höher - haben wir auf kürzeren Linienflügen nur Zeitungen. Aber Sie haben recht, Moskau ist keine Kurzstrecke mehr. Ich werde das intern hinterfragen und prüfen, was wir machen können.


Frage: Wie kann es sein, dass der Aufpreis beim Meilen-Einlösen höher ist als exakt derselbe Flug (selbes Datum) zum Normalpreis?

Antwort: Ja, das kann bei sehr günstigen Tickets passieren. Bei speziellen Preisaktionen verkaufen wir das Ticket unter dem Treibstoffzuschlag. Bei einem Meilenticket muss man den Treibstoffzuschlag auch noch bezahlen.


Frage: Werden die Flieger von Niki auch, wie bei Air Berlin, in Zukunft mit WLAN an Bord ausgestattet?

Antwort: Ja, aber vermutlich erst 2015. Der Grund ist, dass der Flieger für die Umrüstung sehr lange, nämlich zwei Wochen, auf dem Boden bleibt. Da wir im Sommer voll ausgelastet sind, geht sich das nicht aus. Aber wir sind in der Air-Berlin-Gruppe eingetaktet, haben aber noch keinen Slot.


Frage: Nimmt Niki heuer Athen in den Flugplan auf?

Antwort: Wir haben heuer leider keine freie Kapazität für diese Strecke.


Frage: Wann fliegt Niki oder Etihad nach Abu Dhabi? Gibt es Verhandlungen mit dem Verkehrsministerium?

Antwort: Wir können dazu keine Details sagen, das ist eine Konzernentscheidung.


Frage: Warum kann man im Topbonus-Programm keine Meilen kaufen?

Antwort: Wir arbeiten gerade an einer technischen Lösung, die das ermöglicht, damit wir künftig unseren Gästen auch den Kauf von Meilen ermöglichen können.


Frage: Warum trifft man kaum Flugbegleiterinnen, die älter als 30 Jahre sind?

Antwort: Doch, haben wir. Aber wir sind in Summe ein sehr junges Team, weil es Niki auch erst seit zehn Jahren gibt. Wir haben 50 Mitarbeiter, die von Beginn an dabei sind. (cr, DER STANDARD, 17.2.2014)

Share if you care.