Venezuela: Regierungstreue stärken Maduro den Rücken

16. Februar 2014, 08:43
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Protestmarsch "gegen Faschismus" - Staatschef Maduro präsentierte Zehn-Punkte-Plan für mehr Sicherheit

Caracas - Tausende Regierungsanhänger haben in Venezuelas Hauptstadt Caracas dem linken Staatschef Nicolas Maduro den Rücken gestärkt. Er hatte nach den Protesten oppositioneller Studenten in dieser Woche zu einem Protestmarsch "gegen Faschismus" aufgerufen. Die Opposition setzte am Samstag ebenfalls ihre Demonstrationen fort.

Maduro machte bei einer Kundgebung auch Kolumbiens konservativen Ex-Präsidenten Alvaro Uribe für die Gewalt in Venezuela verantwortlich. Dieser sei ein "Feind Venezuelas" und stütze Bestrebungen "faschistischer Gruppen" für einen Staatsstreich.

Zugleich machte Maduro klar, dass er in den Reihen seiner Anhänger keine Waffen dulde. Wer ein rotes Hemd trage, und dann eine Waffe ziehe und einen anderen Venezolaner angreife, der sei weder "Chavista" noch Revolutionär und gehe gleichermaßen ins Gefängnis.

Am Freitag hatte Maduro einen Zehn-Punkte-Plan für mehr Sicherheit in Venezuela vorgestellt, das eine der höchsten Mordraten der Welt ausweist. Die Opposition drängt vor allem auf eine Entwaffnung radikaler Unterstützergruppen der Regierung. Am Mittwoch waren bei Studenten-Protesten drei Menschen in Caracas erschossen worden. (APA, 16.2.2014)

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