Länder wollen mehr Geld für vorschulische Sprachförderung

15. Februar 2014, 13:43
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Oxonitsch für Verdoppelung - Fortsetzung der Förderung steht im Regierungsprogramm, aber mit unverändert 5 Mio. Euro im Jahr

Wien - In den Bundesländern wünscht man sich mehr Geld vom Bund für die Sprachförderung im Kindergartenalter. Derzeit gibt es fünf Millionen Euro im Jahr dafür. Der Wiener Stadtrat Christian Oxonitsch (SPÖ) etwa sprach sich am Samstag im Ö1-"Mittagsjournal" für eine Verdoppelung als "sinnvolle Maßnahme" aus, dem Kärntner Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) würde auch eine Inflationsanpassung genügen.

Der Bund gewährt die Mittel auf Basis einer 15a-Vereinbarung, wobei das Geld von den Ländern kofinanziert werden muss. Die Vereinbarung läuft mit Ende 2014 aus. In ihrem Regierungsprogramm hat sich die Regierung grundsätzlich eine Fortsetzung der Förderung, ebenso wie des damit eng verbundenen Ausbaus der Kinderbetreuung, vorgenommen. Mehr Geld in die Hand nehmen will man aber nicht: Explizit ist von 20 Millionen Euro für die Sprachförderung in den nächsten vier Jahren die Rede. (APA, 15.2.2014)

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