Galileos Feinde unter uns

15. Februar 2014, 12:00
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450 Jahre nach der Geburt des Vaters der modernen Wissenschaft bleiben seine Denkweisen umstritten - Klimaskepsis, Gentechnikphobie und Homöopathie zeigen das auf

Wenn Galileo Galilei, der vor genau 450 Jahren in Pisa geboren wurde, heute auf die Erde zurückkehren würde, dann hätte er viel Grund zur Freude. Die von ihm geschaffene wissenschaftliche Methode hat die Welt erobert. Genaue Beobachtung und logische Ableitungen sind die Grundlagen von Wissenschaft und Technik geworden und gelten als einziger legitimer Weg, um gesicherte Erkenntnisse zu erlangen.

Ein Gelehrter, der neue Einsichten in Natur und Materie gewinnt oder bestehende Meinungen infrage stellt, muss nicht wie einst den Zorn der Inquisition fürchten, sondern kann auf eine renommierte Professur oder gar auf einen Nobelpreis hoffen. Und ein wiedergeborener Galilei - der wohl selbst nicht an die Möglichkeit der Wiedergeburt glauben würde - könnte auch die Früchte der von ihm vor vier Jahrhunderten angestoßenen Entwicklung sehen: breiten Wohlstand, hohe zivilisatorische Normen und eine durchschnittliche Lebenserwartung, die in seiner Zeit nur ganz wenigen Menschen, darunter ihm selbst, vergönnt war.

Vor allem aber würde Galilei darüber jubeln, dass die meisten Geheimnisse des Universums, an denen er nur zu kratzen begonnen hatte, inzwischen entschlüsselt sind; dass der Mond, dessen Oberfläche er als Erster mit dem Fernrohr beobachtete und beschrieb, von Menschen betreten wurde; dass das von ihm unter Opfern vertretene kopernikanische Weltbild die Grundlage für noch größere Theorien über die Mechanik des Himmels bildet.

Aber würde Galilei mehr Zeit im Jahr 2014 verbringen, dann würde er auf Erscheinungen stoßen, die er sich nicht erklären könnte. Wie kann es sein, müsste er sich fragen, dass rund die Hälfte der Bevölkerung in Europa der Astrologie vertraut und regelmäßig Horoskope liest? Warum ist die Evolutionstheorie, die bisher jede wissenschaftliche Prüfung bestanden hat, immer noch ein Streitthema? So glaubt immer noch ein Drittel der US-Amerikaner an die Schöpfungsgeschichte der Bibel, die ebenso überholt ist wie die einstige These, dass sich die Sonne um die Erde dreht.

All das könnte ein moderner Galilei noch mit Schmunzeln hinnehmen, als relativ harmlosen Aberglauben, von dem andere keinen Schaden davontragen. Aber wenn er weiter blickt, dann würde er immer mehr Beispiele finden, bei denen die Gegner einer konsequenten Wissenschaftlichkeit die öffentlichen Debatten dominieren und die Politik, die Wirtschaft und selbst das Alltagsleben auf eine Weise beeinflussen, die dem weiteren Fortschritt im Wege stehen.

Internet statt Inquisition

Auch wenn keinem modernen Wissenschafter mehr wie im 17. Jahrhundert der Scheiterhaufen droht, ist das reine evidenzbasierte und wissenschaftliche Denken immer noch umstritten, wird der Forschung ständig unterstellt, dass sie entweder gekauft ist, unfähig oder zumindest ihre Erkenntnisse nicht mehr wert sind als populäre Mutmaßungen, die einst am Stammtisch weitergegeben wurden und heute meist aus dem Internet stammen. Die Tatsache, dass Naturwissenschaft - anders als die Mathematik - nie einen endgültigen Beweis für ihre Thesen antreten kann und dies auch bei einer korrekten Kommunikation zugegeben werden muss, wird dazu verwendet, die wissenschaftliche Methode grundsätzlich zu diskreditieren.

Drei Beispiele möchte ich hier anführen, die einem modernen Galilei besonders ins Auge stechen würden; drei Beispiele, die mit unterschiedlichen Weltanschauungen assoziiert sind und deshalb kein politisches Programm repräsentieren. Was sie vereint, ist die Überzeugung ihrer Verfechter, dass Experten nicht unabhängig sind, Studien nicht glaubwürdig und anekdotische Erzählungen mehr wert sind als statistisch sorgfältig aufbereitete und theoretisch fundierte Erkenntnisse.

Beginnen wir mit dem Thema, bei dem die große Mehrheit der Europäer den Wissenschaftern sehr wohl Glauben schenkt und sich über jene Zeitgenossen ärgert, die es nicht tun: dem vom Menschen verursachten Klimawandel. Hier sind es die USA, wo die Skeptiker die Debatte dominieren. Nach einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstitut Pew Research Center sind nur 44 Prozent der Amerikaner überzeugt, dass die Erde sich durch menschliche Einflüsse erwärmt; weitere 18 Prozent glauben zwar an den Klimawandel, machen aber dafür natürliche Phänomene verantwortlich.

Dabei gibt es wenige naturwissenschaftliche Theorien jüngeren Datums, die so gut abgesichert sind wie die Erderwärmung durch Treibhausgase. Seit Beginn der industriellen Revolution steigt der CO2-Gehalt in der Atmosphäre; der Treibhauseffekt durch höhere CO2-Emissionen ist unbestritten; und seit rund 50 Jahren kann man tatsächlich beobachten, wie die Durchschnittstemperaturen auf der Erdoberfläche steigen. Und dennoch geben sich Klimaskeptiker nicht überzeugt, sondern werfen sich auf kleine Bruchstellen in dieser Beweiskette, um die gesamte Wissenschaft infrage zu stellen.

Nun kann man diese Haltung auf die Besonderheiten der US-Gesellschaft zurückführen, wo ein ungebremster CO2-Ausstoß Teil des "American way of life" ist. Aber auch in Europa gibt es eine einflussreiche Minderheit, die an der Erderwärmung allgemein zweifelt oder aber keine Verbindung zum menschlichen Handeln sehen will. In Österreich ist von ihnen kaum etwas zu hören, in Deutschland aber sehr wohl.

Vor allem unter Technikern und anderen Hochschulabsolventen mit etwas naturwissenschaftlichem Hintergrund hört man oft, dass der von Menschen verursachte Klimawandel ja gar nicht bewiesen sei, dass seit einem Jahrzehnt die Temperaturen gar nicht mehr gestiegen sind und dass überhaupt Sonnenflecken und andere Phänomene für warme Winter und schmelzende Gletscher verantwortlich sein können. Renommierte Klimaforscher werden von ihnen als "Klimahysteriker" bezeichnet, und dem Weltklimarat IPPC wird vorgeworfen, Studien zu manipulieren und mit Horrormeldungen mehr Geld für die Klimaforschung zu mobilisieren.

Von einem endgültigen Urteil über die Validität des Klimawandels schrecken diese Skeptiker zurück; sie betonen, dass sie ja bloß kritische Fragen stellen. Aber in Wirklichkeit machen sie Stimmung gegen etwas, was in der relevanten Wissenschaft praktisch unumstritten ist und täglich durch neue Erkenntnisse erhärtet wird. Ihr Zugang unterscheidet sich nicht wirklich von dem, mit dem die Kreationisten in den USA versuchen, die Evolutionstheorie zu desavouieren. Gerade in manchen großen Industrieunternehmen geben diese Stimmen den Ton an und tragen dadurch bei, dass auch in Europa kein Konsens für ein entschlossenes Handeln mit den damit verbundenen Kosten zustande kommt. Die Folge ist eine halbherzige Klimapolitik, deren Versäumnisse von Jahr zu Jahr steigen.

Verteufelung der Gentechnik

Klimaforscher haben in Europa dennoch einen guten Ruf; Gentechniker schon viel weniger. Eine der größten Errungenschaften der Biologie der vergangenen Jahrzehnte - die Entschlüsselung des Genoms und die technische Möglichkeit, DNA zu rekombinieren und damit Lebewesen gezielt zu verändern - stößt in Kontinentaleuropa auf massive Ablehnung, vor allem wenn es um die Landwirtschaft geht; und auch in anderen Weltgegenden, selbst in den USA, steigt die Skepsis gegenüber genveränderten Lebensmitteln. Wissenschafter raufen sich die Haare, wenn sie beobachten, wie mit drastisch vereinfachten und oft einfach falschen Argumenten ein ganzer großer Forschungsbereich als Werk des Teufels bzw. einer profitgierigen und gefährlichen Großindustrie verunglimpft wird.

Nun betreibt der Mensch seit Beginn der Landwirtschaft vor rund 10.000 Jahren eine krude Art von Gentechnik, ohne genau zu wissen, wie. Die größten Eingriffe in die Natur fanden in den Jahrzehnten nach der Entdeckung Amerikas statt, als tausende Pflanzen und Tiere ohne jede Planung in andere Ökosysteme versetzt wurden - mit zum Teil positiven und oft katastrophalen Folgen. Und spätestens seit dem massiven Einsatz von Kunstdünger und Pestiziden im 20. Jahrhundert ist die Landwirtschaft weltweit technisiert und industrialisiert. Sonst könnten sich sieben Milliarden Menschen auf der Erde nicht ernähren.

Im Vergleich zu diesen Revolutionen ist die Gentechnik ein sanftes, filigranes und äußerst umsichtiges Instrument. Manche gentechnische Ergebnisse sind zu Recht umstritten. Aber der Widerstand in Europa, der in Österreich besonders ausgeprägt ist, ist nicht gegen Detailergebnisse, sondern die Technik per se gerichtet - aus weltanschaulichen und zutiefst emotionalen Gründen. Sorge um eine imaginäre Naturverbundenheit, Widerstand gegen angeblich übermächtige Konzerne und letztlich die Skepsis gegenüber Laborforschung bestimmen die öffentliche Meinung.

Dabei ist sich die qualifizierte wissenschaftliche Gemeinde so gut wie einig: Es gibt keine abgesicherten Hinweise auf gesundheitliche oder ökologische Schäden durch Gentechnik, aber viele schon gewonnene oder potenzielle Vorteile. Die reichen von besseren Ernteerträgen über einen geringeren Einsatz von chemischen Mitteln bis zur Möglichkeit, Mangelerscheinungen in armen Bevölkerungsgruppen durch Anreicherung von Vitaminen und Spurenelementen zu bekämpfen.

Eine einzige, in einem Fachjournal veröffentlichte Studie (und dies ist in der wissenschaftlichen Welt der einzige Maßstab für Seriosität) hat bisher gesundheitliche Schäden durch gentechnisch veränderte Lebensmittel bei Ratten festgestellt. Doch die Arbeit von Gilles-Eric Seralini von der Universität in Caen wurde schon bei der Veröffentlichung in Food and Chemical Toxology 2012 von Kollegen heftig kritisiert und im vergangenen November schließlich zurückgezogen. Sie war schlicht und einfach falsch.

Es steht jedem Menschen frei, sich bei der Wahl von Lebensmitteln von irrationalen Ängsten und Wünschen leiten zu lassen. Die meisten Österreicher fürchten Gen-Lebensmittel viel mehr als Zigaretten, obwohl die Gefährlichkeit der Letzteren wissenschaftlich erwiesen ist. Man kann auch nur Pflanzen zu sich nehmen, die bei Vollmond geerntet wurden.

Aber die wachsende Gentechnikphobie in Europa hat schlimme Auswirkungen auf andere Regionen. Viele Entwicklungs- und Schwellenländer schrecken vor dem Einsatz von Gentechnik zurück, weil die Politiker verunsichert sind und den Zugang zu westlichen Märkten nicht verlieren wollen.

Doch wenn die Weltbevölkerung bis 2050 auf neun Milliarden Köpfe wächst und immer mehr Anbauflächen durch Urbanisierung, Umweltzerstörung und Klimawandel verlorengehen, drohen weltweite Hungersnöte, sollte es der Wissenschaft nicht gelingen, die landwirtschaftlichen Erträge wieder so deutlich zu steigern wie in der grünen Revolution der 1960er-Jahre. Und das kann nach heutigem Stand der Technik nur die Gentechnik leisten.

Eine bessere Verteilung von Lebensmitteln, weniger Verschwendung und vor allem mehr Effizienz bei Transport und Lagerung würden zwar helfen, aber können die Lücke zwischen Angebot und Nachfrage nicht allein füllen. Die Ablehnung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Errungenschaften auf diesem Gebiet droht zum tödlichen Wahn zu werden.

Glauben an Homöopathie

Um Tod und Leben geht es täglich in der Medizin, und dort hat die moderne Wissenschaft die vielleicht am stärksten beeindruckenden Erfolge erzielt. Immer mehr Krankheiten sind heilbar und werden auch geheilt, und die durchschnittliche Lebenserwartung steigt in einem Tempo, die unsere Gesellschaft dramatisch verändert. Möglich wurde das nur durch die evidenzbasierte Medizin und Pharmakologie, die ständig nach neuen Heilmethoden und -mitteln forscht und diese dann rigorosen klinischen Tests unterzieht. Doch die Mehrheit der Bevölkerung hat stattdessen mehr Vertrauen in alternative Methoden, die im besten Fall - etwa bei manchen Naturheilmethoden oder ostasiatischen medizinischen Schulen - allgemeine positive Erfahrungswerte vorweisen können, doch allzu oft reine Quacksalberei darstellen. 63 Prozent der Österreicher haben laut einer Gfk-Umfrage von 2012 viel Vertrauen in homöopathische Mittel, noch mehr halten sie zumindest für wirksam.

Doch die von Samuel Hahnemann vor 200 Jahren entwickelte Lehre von der Homöopathie hat seither noch keinen einzigen wissenschaftlichen Test bestanden. Die ihr zugrunde liegenden Hypothesen widersprechen allem Wissen über Physiologie und Chemie, und jeder Versuch, ihre Wirksamkeit statistisch zu beweisen, ist bisher ausnahmslos gescheitert.

Seriöse Wissenschafter wundern sich nur, wie man glauben kann, dass durch drastische Verdünnung, die irreführenderweise Potenzierung genannt wird, ein Wirkstoff an Wirksamkeit gewinnen kann. Kein einziges konventionelles Medikament, das eine so katastrophale Bilanz aufweist, hätte eine Chance auf Zulassung. Doch selbst eine wachsende Zahl von Ärzten wendet homöopathische Methoden an, manche wohl nur aus Geschäftssinn, weil sie damit mehr verdienen als durch die niedrigen Rückersätze der Krankenkassen, andere aber durch Überzeugung. Tatsächlich erzählen viele Patienten davon, wie ihnen Alternativmedizin geholfen hat. Doch all diese anekdotischen Meldungen über wissenschaftlich unerklärbare Erfolge sind nichts wert, wenn sie nicht durch Doppelblindverfahren, bei dem das Wunschdenken der Prüfer keine Rolle spielt, evaluiert werden können. Sonst bestimmen Placeboeffekte und selektive Wahrnehmungen das Ergebnis. Das müsste eigentlich jeder Mediziner wissen.

Abwertung der Schulmedizin

Nun mag es Privatsache sein, sein Geld für wirkungslose Pülverchen auszugeben oder sich von Wunderheilern berühren zu lassen. Aber der Zustrom zur Alternativheilkunde ist mit einer wachsenden Skepsis gegenüber der wissenschaftlichen Medizin verbunden, die im öffentlichen Diskurs dann als fragwürdige und menschenfeindliche "Schulmedizin" abgewertet wird. Natürlich machen Ärzte gravierende Fehler, und manche neue Arzneimittel weisen mehr Nebenwirkungen auf als vom Hersteller versprochen. Doch im Vergleich zur systematischen Betrugsmaschinerie namens Homöopathie ist die evidenzbasierte Medizin ein Hort des Anstands und der Ehrlichkeit.

Die Feindseligkeit, die dieser Medizin entgegenschlägt, kostet sie nicht nur wichtige moralische und gesellschaftspolitische Unterstützung, sondern auch ein Teil jener Geldmittel, die sie zur Weiterentwicklung von Therapien und Produkten benötigt. Jeder Euro, der für überteuerte Globuli ausgegeben wird, fehlt in der medizinischen Gesamtrechnung.

Und das alternativmedizinische Pseudowissen steht allzu oft wichtigen gesundheitspolitischen Maßnahmen im Wege - sei es Aids-Prävention in Südafrika oder eine flächendeckende Masern-Durchimpfung in Österreich. Auch das fordert jedes Jahr zahlreiche Menschenleben.

Galileo Galilei wird in unserer heutigen Gesellschaft als Held gefeiert, seine Verfolgung durch die katholische Inquisition als Beispiel für Ignoranz und Obskurantismus einer längst vergangenen Zeit gewertet. Aber gerade an seinem Geburtstag sollte man noch einmal genauer nachlesen, wie dieser große Forscher vor vierhundert Jahren die Natur beobachtete, mit ihr experimentierte, die Ergebnisse dokumentierte - und allein daraus seine Schlüsse zog. Er war damit in mancher Hinsicht auch unserer Zeit voraus.  (Eric Frey, DER STANDARD, 15.2.2014)


Eric Frey, geboren 1963 in Wien, hat in den USA Internationale Beziehungen studiert und an der Uni Wien in Politikwissenschaften promoviert. Er ist seit 1991 Redakteur beim Standard, leitete die Ressorts Außenpolitik und Wirtschaft und ist seit 2002 Chef vom Dienst. Er ist Autor mehrerer Bücher über die USA, Weltpolitik und Wirtschaft; er unterrichtet an der Webster University und am Journalismus-Institut der FH Wien. Sein Blog "Krisenfrey" erscheint auf derStandard.at.

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  • Der große Gelehrte, der am 15. Februar 1564 in Pisa geboren wurde, hätte in der heutigen Welt viel Grund zur Freude - und auch zum Wundern. Foto: Die Galileo-Skulptur von Aristodemo Costoli aus dem Jahr 1832 steht in den Uffizien in Florenz.
    foto: reuters/marco bucco

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  • Ein Fernrohr, das die Welt veränderte: Galileo Galileis wissenschaftliche Methode stößt immer noch auf Widerstand.
    foto: ap photo/matt rourke

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  • Artikelbild
    foto: standard/cremer
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