Bauspar-Einlagen höher, weniger Ausleihungen

14. Februar 2014, 11:18
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Die Zahl der Neuverträge stieg um 3,2 Prozent auf rund 937.000, die Enlagen lagen 2013 erstmals bei mehr als 20 Milliarden Euro

Wien - Bausparen ist in Österreich weiter beliebt. Die Bauspareinlagen stiegen im Vorjahr um 1,94 Prozent auf 20,3 Mrd. Euro. Damit sei erstmals die 20-Milliarden-Euro-Grenze überschritten worden, gab Wüstenrot-Generaldirektorin Susanne Riess in einer Pressekonferenz bekannt. Die Ausleihungen verringerten sich leicht auf 19,1 (19,3) Mrd. Euro.

Die Zahl der neuen Bausparverträge stieg laut den heute veröffentlichten Zahlen des Arbeitsforum Österreichischer Bausparkassen um 3,2 Prozent auf 936.868 Stück. Insgesamt betreuten die vier heimischen Bausparkassenm über fünf Millionen Sparkonten, um 0,67 Prozent weniger als 2012. Die hohe Bauspardichte, wonach 61 Prozent der österreichischen Bevölkerung einen Bausparvertrag besitzen, habe sich nicht geändert.

Deutlich gesunken ist die Finanzierungsleistung (Auszahlungen aus Guthaben und vereinbarte Kredite) mit einem Rückgang auf 2,4 (3,1) Mrd. Euro. An staatlicher Bausparprämie wurden insgesamt 52,5 Mio. Euro ausgezahlt, das sei bedingt durch die Prämienkürzungen, die 2012 noch nicht voll zum Tragen kamen, ein Minus von 21,7 Prozent.

Stelle man die Finanzierungsleistung der Bausparkassen der staatlichen Prämie gegenüber ergebe sich eine 45-fache Hebelwirkung, so Riess, die derzeit Vorsitzende des Arbeitsforums ist. (APA, 14.2.2014)

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    foto: apa/barbara gindl
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