Ölpreis mit Abschlägen

14. Februar 2014, 14:48
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Wien - Der Ölpreis hat am frühen Freitagnachmittag moderat im Minus gegenüber dem Vortag tendiert. Gegen 14 Uhr kostete ein Barrel (159 Liter) der US-Ölsorte West Texas Intermediate (WTI) 100,03 Dollar und damit 0,32 Prozent weniger als am Donnerstag. Der Future auf ein Barrel der Nordseesorte Brent wurde mit 108,35 Dollar gehandelt.

Gute Daten aus der Eurozone konnten nicht für Auftrieb sorgen. Im gesamten Währungsraum ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im vierten Quartal um 0,3 Prozent und damit etwas stärker als erwartet gestiegen. Auch die Daten für Deutschland und Frankreich, die zwei größten Volkswirtschaften in der Eurozone, konnten die Markterwartungen übertreffen. Für Impulse könnten im weiteren Handelsverlauf noch die US-Daten zur Industrieproduktion und zur Verbraucherstimmung sorgen.

Das Gold-Vormittagsfixing in London lag bei 1.308,50 Dollar und damit höher zum Donnerstagnachmittags-Fixing von 1.296,00 Dollar. Damit hat der Goldpreis seinen gestrigen Aufwärtstrend zum Wochenschluss fortgesetzt. Am gestrigen Donnerstag ist er erstmals seit drei Monaten wieder über die Marke von 1.300 US-Dollar gestiegen.

Als Grund für den Anstieg bei Gold nennen Experten die jüngste Dollarschwäche. Gold wird in der US-Währung gehandelt, ein schwacher Dollar verstärkt die Nachfrage außerhalb des Dollarraums.

Seit Ende 2013 ist der Goldpreis tendenziell auf Erholungskurs, nachdem er im vergangenen Jahr bei etwa 1.180 Dollar den tiefsten Stand seit 2010 erreicht hatte. Im Fahrwasser des Goldpreises ging es auch für Silber und Platin zum Wochenschluss deutlich bergauf. (APA, 14.2.2014)

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