152 Millionen Euro für Oberösterreichs Spitäler

13. Februar 2014, 19:02
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Pühringer präsentierte Investition in Baumaßnahmen und medizinisch-technische Anschaffungen

Linz - Wer den Eindruck hat, in Oberösterreichs Spitälern ist - bedingt vor allem durch die große Spitalsreform II - der "Sparefroh" Dauerpatient, den belehrt jetzt Landeshauptmann Josef Pühringer (VP) eines Besseren. Am Donnerstag präsentierte Pühringer das Investitionsvolumen für die Spitäler im heurigen Jahr. Und da fließen immerhin rund 152 Millionen Euro in Oberösterreichs Krankenhäuser.

"Es werden eben nicht nur die Kosten gedämpft, es wird auch heftig investiert. Aber ohne entsprechende Reform wäre eine Modernisierung der Spitäler nicht möglich", ist Pühringer überzeugt. Das Geld fließt sowohl in Baumaßnahmen als auch in medizinisch-technische Anschaffungen. Für Pühringer ist die Summe aber keine "Eintagsfliege". In den letzten zehn Jahren habe das Land "1,9 Milliarden Euro in Krankenhäuser investiert".

Linzer Spargedanken

Während man beim Land also den Geldhahn aufdreht, lotet der Linzer Stadtsenat seit gestern, Donnerstag, zwei Tage lang bei einer Klausur im Mühlviertel Sparpotenziale aus. Die Stadt steht auch abseits des Swaps finanziell mit dem Rücken zur Wand. Dem Budgetvolumen von 800 Millionen Euro für 2014 stehen 1,3 Milliarden Euro an Schulden gegenüber. (mro, DER STANDARD, 14.2.2014)

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