ÖOC-Beschwerde wegen nächtlicher Kontrolle zurückgewiesen

13. Februar 2014, 18:09
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Elisabeth Görgl um 23 Uhr aus dem Bett geholt - Pum: "Das ist unfair den Athleten gegenüber"

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat eine österreichische Beschwerde über eine spätabendliche Dopingkontrolle bei Skirennläuferin Elisabeth Görgl zurückgewiesen. Kontrolleure hatten Görgl am Dienstag um 22.55 Uhr Ortszeit in ihrem Quartier aufgesucht. Die 32-Jährige lag da schon im Bett, ruhte sich für die Olympia-Abfahrt am nächsten Tag aus.

"Das ist unfair den Athleten gegenüber", sagte ÖSV-Sportdirektor Hans Pum. "Wir unterstützen Dopingtests, aber nicht am Abend oder in der Nacht vor dem Rennen."

Ein IOC-Sprecher rechtfertigte den späten Besuch und erklärte, Dopingkontrollen seien zwischen 6 und 23 Uhr möglich: "Wir verfolgen eine Null-Toleranz-Politik in Sachen Doping."

Im Abfahrtsrennen am Folgetag belegte Görgl den 16. Platz. Wolfgang Schobersberger, der Leiter des österreichischen Ärzteteams in Sotschi, bezeichnete eine Kontrolle zwölf Stunden vor dem Rennstart als "eine Störung der Wettkampfvorbereitung". (APA, 13.2.2014)

  • Keine erholsame Vorbereitung hatte Elisabeth Görgl.
 
    foto: apa/techt

    Keine erholsame Vorbereitung hatte Elisabeth Görgl.

     

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