"Eine Frage von Konzentration und Zeitmanagement"

13. Februar 2014, 13:22
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Erkka Westerlund (Teamchef Finnland): "Österreich hat gut begonnen, wir haben einige Fehler gemacht. Es war das erste Spiel, wir haben viele Dinge gut gemacht und können einige Dinge noch verbessern, die Defensive allen voran. Teemu Selänne ist nicht schwer verletzt, ich glaube er wird morgen wieder spielen können."

Manny Viveiros (Teamchef Österreich): "Vier Tore, da bin ich zufrieden, acht dürfen wir nicht bekommen. Ich hoffe, dass wir morgen besser spielen. Starkbaum hatte sehr gute Saves. Starkbaum hatte den ersten Schuss und der zweite Schuss war frei. Wir müssen saubermachen vor dem Tor, denn wenn es gegen solche Leute passiert, dass wir vor dem Tor offen sind, ist das ein Tor. Wir haben auch teilweise sehr gut gespielt, aber oft zu passiv. Gegen Kanada müssen wir wirklich diszipliniert spielen."

Thomas Vanek (Kapitän Österreich): "Schade, wir haben gut angefangen und vier Tore gegen Finnland gemacht, das ist schon viel. Wenn du aber acht abgibst, kannst du kein Spiel gewinnen. Jetzt weiß jeder, was zu erwarten ist. Wenn er es vorher nicht gewusst hat, jetzt weiß er es genau. Natürlich ist es nicht Bernhards Fehler, sie haben 50 Schüsse abgegeben. Wenn du sie schlagen willst, muss er unser bester Spieler sein und versuchen, die Rebounds in die Ecke zu hauen, das hat es uns heute gekostet. Da waren viele Rebounds und im zweiten oder dritten Versuch ein Tor. Um so eine Mannschaft zu schlagen, muss alles passen, vor allem hinten. Wir wissen, dass die Finnen die bessere Mannschaft waren. Offensiv haben wir auch nicht so viel gemacht, Grabner hat halt von vier Chancen drei Tore gemacht. Unsere Linie ist praktisch zu gar nichts gekommen. Gegen Kanada müssen wir die Chancen nützen, wie heute Michi, und hinten dürfen wir nicht soviel abgeben."

Michael Grabner (dreifacher Torschütze Österreich): "Wenn du vier Tore schießt, sollte das Spiel ein bisschen enger sein. Acht Tore ist schon heftig, da muss man ein bisschen besser defensiv spielen. Wir haben gut angefangen, die zwei Tore vor der Pause tun natürlich weh. Du musst die letzten zwei Minuten besser sein, das nimmt dir den Wind aus den Segeln. Dann ist es schwer, sich wieder aufzubauen. Das ist eine Frage von Konzentration und auch von Zeitmanagement, bei 2:2 brauchst du nichts riskieren, nur kompakt und solide spielen. Wir haben gleich eine Chance bekommen, wenn man sie nützt ist das gut für Moral und Selbstvertrauen. Meine Linie hat viele Chancen bekommen, Michi (Raffl) und Brian (Lebler) haben mir viel Platz geschafft und gute Pässe gemacht. Kanada ist ein Favorit, wenn nicht der Favorit. Wir müssen uns erholen, gut ernähren und dann schauen wir, was rauskommt."

Michael Raffl (Stürmer Österreich): "Wir hatten einen guten Start, dann haben wir leider zwei Tore in der letzter Minute des ersten Drittels bekommen. Ich glaube, das Spiel hätte anders ausgeschaut, wenn wir mit 2:2 in die Pause gegangen wären. Die Finnen waren klar überlegen. Phasenweise war es offensiv ganz okay. Jetzt kommen die Kanadier, da heißt es kämpfen bis zum Umfallen."

Thomas Pöck (Verteidiger Österreich): "Man hat gesehen, dass eine andere Qualität und ein anderes Tempo herrscht. Zwei Tore wären sonst halt ein bisschen später gekommen, da kann man nicht sagen, dass es anders ausgegangen wäre. Sie waren uns vom Niveau einfach zu hoch. Es war eine super Erfahrung für uns alle. Jetzt hat man gesehen, wie man 60 Minuten Eishockey spielen kann und morgen geht es gleich so weiter. Ich glaube, da kommt noch einen Level dazu. "

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