Kapseln mit Nanopartikeln könnten Implantate sicherer machen

13. Februar 2014, 11:20
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Forscher der Uni Freiburg haben eine Methode entwickelt, Nanopartikel in Kapseln zu verpacken und dadurch medizinische Implantate zu verbessern

Wenn Bakterien auf einem Implantat wachsen, muss dieses entfernt und die Wunde in einem langwierigen Prozess gesäubert werden und ausheilen. Eine antimikrobielle Beschichtung kann dies verhindern. Das Team um Katharina Fromm von der Uni Freiburg hat eine Beschichtung entwickelt, die etwa drei Monate lang fortlaufend Bakterien tötende Silberionen abgibt.

Damit die Schicht länger wirkt, arbeiten die Forschenden an einer Beschichtung, bei der die Silber-Nanopartikel eingekapselt werden. Der Körper toleriere auf diese Weise verpackte Nanopartikel besser als freie, heißt es vom Schweizer Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung. Einen Produktionsprozess zur Herstellung solcher Kapseln, für die vielfältige Anwendungen denkbar sind, stellten die Forscher nun im Fachjournal "Particle & Particle Systems Characterization" vor. (APA, derStandard.at, 13.2.2014)

Originalpublikation:

One-pot synthesis and catalytic properties of encapsulated nanoparticles in silica nanocontainers. Magdalena Priebe et Katharina M. Fromm (2014). Particle & Particle Systems Characterization online: doi:10.1002/ppsc.

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