Hypo-Kosten laut Danninger unklar

13. Februar 2014, 08:14
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Wien/Klagenfurt - Nachdem Bundespräsident Heinz Fischer die Vorgänge rund um die staatliche Problembank Hypo Alpe Adria eine "budgetpolitische Katastrophe" genannt hat, kann die Regierung weiter die konkreten Kosten nicht beziffern. Ob heuer neues Geld ins marode Institut eingeschossen werden muss, "kann man noch nicht sagen, das ist vom Modell abhängig", so Finanzstaatssekretär Jochen Danninger (ÖVP) im Ö1-Morgenjournal am Donnerstag.

Ob die Hypo ein neues Sparpaket verursachen werde, beantwortete der Politiker so: Man setze sich mit voller Energie dafür ein, die Belastungen aus dem Hypo-Desaster so gering wie möglich zu halten - und dabei verlasse man sich auf die Experten der Hypo Task Force.

Fischer hat Vertrauen

Auch was man dem Freistaat Bayern bzw. dessen Landesbank BayernLB für die notwendige Zustimmung bieten werde, wollte der ÖVP-Politiker auch nicht konkretisieren. Alle Diskussionen darüber in der Öffentlichkeit seien kontraproduktiv; mit den Bayern befinde man sich in Gesprächen.

Präsident Fischer versicherte in der "ZiB2", dass er weiter Vertrauen in das Lösungskompetenz der Regierung habe. Durch seinen laufenden Kontakt mit Kanzler Werner Faymann (SPÖ) und ein gestern durchgeführtes Telefonat mit Finanzminister Michael Spindelegger (ÖVP) habe er den Eindruck, dass man an der Regierungsspitze ganz genau Bescheid wisse über die Größe des Problems und die Größe der Verantwortung. (APA, 13.2.2014)

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