Österreichs Wirtschaft liefert fleißig für AKWs zu

13. Februar 2014, 07:54
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Wien - Österreichs Regierung ist zwar stolz darauf, eine Bannmeile für Atomkraftwerke zu sein, mit der Ausfuhr von Anlagen für AKWs hat man aber keine Probleme. Im für die Ausfuhrgenehmigungen zuständigen Wirtschaftsministerium gingen im Vorjahr 29 Exportanträge ein, von denen 28 gebilligt wurden. Ein Gesuch befinde sich noch in Behandlung, erklärte Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner in einer von den Grünen gestellten parlamentarischen Anfrage. Von den Genehmigungen entfallen 23 auf Lieferungen, die im Zusammenhang mit Energiegewinnung durch Kernspaltung stehen.

Unter den Abnehmerländern befinden sich Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Spanien, Argentinien, Südkorea und China. In letzterem Fall wird festgehalten, dass die Pekinger Behörden sicherstellten, dass die österreichischen Ausfuhren nur für zivile Zwecke genutzt werden. Das hergestellte Kernmaterial könne somit nicht zur Produktion von Atomwaffen verwendet werden, versichert der Minister. (as, DER STANDARD, 13.2.2014)

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