"Ich war eigentlich weit weg von der perfekten Linie"

12. Februar 2014, 09:38
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Stimmen der Läuferinnen nach der Damen-Abfahrt am Mittwoch

Dominique Gisin (SUI/Olympiasiegerin): "Unglaublich, dass ich jetzt ganz oben stehe. Bis Nummer 20 habe ich nur gezittert, dann mit Maze war es einfacher, weil wir zu zweit dort gestanden sind."

Tina Maze (SLO/Olympiasiegerin): "Olympiagold war mein großes Ziel. Nach dieser schwierigen Saison war es wichtig für mich und mein ganzes Team. Mein Hauptziel in dieser Saison war Olympia, darauf habe ich in der Vorbereitung alles ausgerichtet. Ich war eigentlich weit weg von der perfekten Linie, aber ich habe die Ski laufen gelassen und es hat gereicht."

Nicole Hosp (AUT/Neunte): "Die Piste ist im Vergleich zur Kombi-Abfahrt sehr unruhig geworden, es sind viele Wellen dazugekommen. Da ist es schwierig, auf Zug zu bleiben."

Elisabeth Görgl (AUT/16.): "Ich bin beim Start sehr direkt gefahren und habe eher die Killer-Linie genommen, und das war zu eng. Dann habe ich gekämpft, aber leider auch die Ziel-Einfahrt nicht optimal erwischt."

Cornelia Hütter (AUT/24.): "Ich wollte etwas anderes machen als im Training, aber es war der gleiche Blödsinn. Ich hätte es mir anders vorgestellt. Ich habe es wie ein normales Rennen genommen, aber wenn man nicht gut fährt, schaut es auch bei Olympia nicht gut aus."

Anna Fenninger (AUT/ausgeschieden): "Ich bin schon enttäuscht, aber man muss etwas riskieren, wenn man gewinnen will. Der obere Teil ist mir immer gut gelegen, dass ich da ausscheide, ist bitter, aber ich muss nach vorne schauen. Ich muss die nächsten Tage gut zur Vorbereitung auf den Super-G nützen."

Lara Gut (SUI/Bronzemedaillengewinnerin): "Als ich ins Ziel gekommen bin, war ich schon ein bisschen traurig, weil ich unten einen Riesenfehler gemacht und damit Gold vergeben habe. Aber jetzt freue ich mich schön langsam mit Bronze. Im Super-G werde ich Gas geben."

Daniela Merighetti (ITA/Vierte): "Ich bin schon enttäuscht, aber irgendwer muss eben Vierter sein. Ich freue mich trotzdem über dieses Ergebnis."

Edit Miklos (HUN/Siebente/als erste Ungarin in einer Olympiaabfahrt vor ÖSV-Läuferinnen): "Ich bin nicht glücklich. Ich wollte eine Medaille." (APA, 12.2.2014)

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