Das größte Sterben aller Zeiten kam plötzlich - Heisere Hirsche sind schwächere Gegner

11. Februar 2014, 19:47
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Illustration: José-Luis Olivares/MIT

Das größte Sterben aller Zeiten kam plötzlich

Es war das größte Massenaussterben aller Zeiten: An der Perm- Trias-Grenze vor 252 Millionen Jahren verschwanden fast alle Landlebewesen und 70 Prozent der Meeresbewohner. Die Ursachen dafür sind bis heute unklar, eine neue Datierung der Ereignisse durch US-amerikanische Forscher belegt nun aber, dass das große Sterben innerhalb von nur 60.000 Jahren geschah - zehnmal schneller als bisher angenommen. Dies spricht dafür, dass riesige anhaltende Vulkanausbrüche das Massensterben auslösten, schreiben die Forscher im Fachjournal "PNAS". (tberg)

Abstract
PNAS: High-precision timeline for Earth’s most severe extinction

Heisere Hirsche sind schwächere Gegner

Während der Brunftzeit sollten Damhirsche gut bei Stimme sein. Bis zu 3000-mal pro Stunde röhren die Männchen, um Damen anzulocken und Konkurrenten einzuschüchtern. Nicht wenige brüllen sich dabei heiser. Britische Biologen konnten nun im Journal "Behavioral Ecology" nachweisen, dass die Hirsche am Röhren erkennen können, wie erschöpft ein Rivale ist. Hört er sich heiser an, wird er eher herausgefordert als ein frischer Rufer. (red, DER STANDARD, 12.02.2014)

Abstract
Behavioral Ecology: Fallow bucks attend to vocal cues of motivation and fatigue

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