10.000 Euro-Kuvert - Steindl rechnet mit Aufklärung durch Niessl

11. Februar 2014, 13:30
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Swarovski klagt vorerst nicht - Angelegenheit sei primär Sache des Landeshauptmannes

Burgenlands Landeshauptmannstellvertreter Franz Steindl (ÖVP) rechnet damit, dass der Landeshauptmann den im Nachrichtenmagazin "profil" gegen ihn erhobenen Vorwurf der Geldannahme ausräumen kann. "Er geht davon aus, dass der Landeshauptmann das aufklären wird", hieß es am Dienstag aus dem Büro Steindls.

Der Tiroler Industrielle Manfred Swarovski wird indessen zumindest vorerst nicht klagen, berichtete der ORF Burgenland. Ein Swarco-Sprecher bezeichnete die Vorwürfe erneut als "völlig aus der Luft gegriffen und haltlos". Für eine Klage sehe man noch keinen aktuellen Anlass. Man behalte sich rechtliche Schritte zwar vor, primär sei das jetzt aber eine Sache des burgenländischen Landeshauptmannes.

Das "profil" hatte am Wochenende berichtet, dass Niessl vom Tiroler Industriellen Manfred Swarovski ein Kuvert mit 10.000 Euro angenommen haben soll. Der Landeshauptmann bestreitet dies vehement und hat bereits rechtliche Schritte gegen das Magazin in die Wege geleitet. (APA, 11.2.2014)

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