Wiener VP bestätigt Karas einstimmig als Spitzenkandidaten

11. Februar 2014, 10:09
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Karas: "Habe keine Gegner, sondern Mitbewerber" - Juraczka lobte "Europakompetenz im Übermaß"

Die Wiener Volkspartei hat am Montagabend Othmar Karas als Spitzenkandidaten der ÖVP-Bundesliste für die bevorstehende EU-Wahl bestätigt. Die Entscheidung des Landesparteivorstandes fiel einstimmig, "was bei der Wiener Volkspartei schon einiges besagt", wie Parteiobmann Manfred Juraczka betonte. Karas will einen kurzen Wahlkampf führen und hat "Mitbewerber, keine Gegner".

Positive Engergie aus der Wiener ÖVP

Als Spitzenkandidat der Bundespartei ist Karas bereits seit Anfang Dezember 2013 nominiert, nun holte er sich die Unterstützung aus Wien ab. "Er kommt aus der Wiener ÖVP-Familie, es war uns ein Riesenanliegen, ihm diese positive Energie mitzugeben", erklärte Juraczka. Er lobte Karas als Abgeordneten mit "Europakompetenz im Übermaß". Die endgültige Reihung der ÖVP-Liste wird aber erst mit dem Bundesparteivorstand Mitte März feststehen.

Neben Karas nominierte der Landesparteivorstand die Europa- und Frauensprecherin der Wiener ÖVP, Barbara Feldmann, den Bezirksparteiobmann von Rudolfsheim-Fünfhaus, Georg Hanschitz und Theresia Leitinger, Generalsekretärin der ÖVP Frauen.

"Ich empfinde mich als Kandidaten für alle, die in Europa etwas bewegen wollen", betonte der frischgebackene Spitzenkandidat mehrfach - auch über Parteigrenzen hinweg. Es gebe für ihn auch nur ein Wahlziel und das laute gewinnen und gewinnen heiße in diesem Fall klar Nummer Eins zu werden. Diesem Ziel blickt Karas auch mit ungebrochenem Optimismus entgegen: "Ich erhalte täglich Anrufe und E-Mails mit Unterstützungserklärungen."

Entscheidung wird Strache gegen Karas heißen

Auf SPÖ-Spitzenkandidat Eugen Freund und die NEOS als Konkurrenz angesprochen, meinte Karas: "Ich habe Mitbewerber, keine Gegner." Damit ist für den ÖVP-Kandidaten das Duell nicht Freund gegen Karas, sondern "die Entscheidung wird Strache gegen Karas heißen". Denn seine Gegner seien nur EU-Gegner, die nur mit Schuldzuweisungen arbeiten würden und keine Lösungskompetenz hätten. (APA, 11.2.2014)

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