Klage gegen Rekordvergleich von JPMorgan eingereicht

10. Februar 2014, 20:50
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Großbank soll 13 Milliarden Dollar zahlen

New York - Verfechter strengerer Bankenregulierung wollen den Rekordvergleich zwischen JPMorgan und der US-Regierung kippen. Die US-Lobby-Gruppe Better Markets reichte am Montag bei einem amerikanischen Bundesgericht Klage gegen das US-Justizministerium ein, um die im November geschlossene Vereinbarung zu stoppen.

Diese sieht vor, dass die Großbank 13 Milliarden Dollar (9,58 Mrd. Euro) zahlt und dafür der Streit über den Verkauf von Hypothekenpapieren beigelegt wird. Die staatlichen Hilfszahlungen an die Banken seien schon schlimm genug gewesen, erklärte Better-Markets Chef Dennis Kelleher. Nun solle der Steuerzahler auch "eine in Hinterzimmern geschlossene Geheimvereinbarung akzeptieren". Die Gerichte seien nicht ausreichend in den Vergleich einbezogen worden.

JPMorgan hatte vor der Finanzkrise - wie viele andere Banken auch - mit milliardenschweren Immobilienkrediten besicherte Wertpapiere verkauft. Nach dem Platzen der US-Immobilienblase wurden viele davon weitgehend wertlos. Mehrere Käufer, darunter zahlreiche Banken, gerieten in finanzielle Schwierigkeiten und wurden vom Staat gerettet. Die Geschäftsführung von JPMorgan wollte einen Rechtsstreit mit der Regierung unbedingt verhindern und stimmte im November dem größten Vergleich in der Geschichte der USA zu. (APA/Reuters, 10.2.2014)

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