In Italien beginnt internationale Auktion für Vergabe von TV-Frequenzen

10. Februar 2014, 15:02
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Startpreis von 91 Millionen Euro - Mehr Vielfalt beim Fernsehangebot angestrebt

Rom - Die italienische Regierung startet mit einer internationalen Auktion zur Vergabe von drei neuen Frequenzen im digitalen Fernsehen. Der Startpreis der Auktion liegt bei 91 Millionen Euro, beschloss die Regierung.

Interessenten haben zwei Monate Zeit, um ihren Antrag auf Teilnahme an der Auktion einzureichen, dank der sie sich die Frequenzen 20 Jahre lang sichern. Wer die Frequenzen erhält, wird sie drei Jahre lang nicht verkaufen können und muss auf mindestens 51 Prozent des italienischen Territoriums in den nächsten fünf Jahren senden.

Mehr Vielfalt beim Fernsehangebot angestrebt

Mit der Auktion will die Regierung unter dem Druck der EU für mehr Pluralismus im Fernsehbereich sorgen, der in Italien nach wie vor von der öffentlich-rechtlichen TV-Anstalt RAI und der privaten Mediaset in Besitz des Ex-Premiers Silvio Berlusconi dominiert wird. Weder RAI noch Mediaset noch Telecom Italia Media, die bereits TV-Frequenzen besitzen, werden sich an der Auktion beteiligen.

Zu den Interessenten zählt die TV-Gruppe Sky. Der TV-Konzern hofft, mit neuen Frequenzen sein Angebot an kostenlosen Kanälen zu erweitern. (APA, 10.2.2014)

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