Pornozensur für deutsche Bundesbedienstete

9. Februar 2014, 13:17
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Beamte konnten die Berichterstattung über die Äußerungen einer US-Diplomatin nicht von ihrem Arbeitsplatz aus verfolgen

Ungezählte Berliner Beamte konnten in der vergangenen Woche die Berichterstattung über die abwertenden Äußerungen einer US-Diplomatin über die EU nicht von ihrem Arbeitsplatz aus verfolgen. Die brichtet Der Spiegel in einer Vorabmeldung.

"Angeforderte URL konnte nicht geöffnet werden. Zugriff verweigert"

Weil in den Artikeln regelmäßig das Wort "Fuck" vorkam, wurden die Texte offenbar als pornografisch eingestuft. Die Bundesbediensteten erhielten deshalb den Hinweis "Angeforderte URL konnte nicht geöffnet werden. Zugriff verweigert". In einem Gespräch mit dem amerikanischen Botschafter in der Ukraine hatte die wichtigste Europaberaterin von US-Präsident Barack Obama, Victoria Nuland, gesagt: "Fuck the EU." (red, 9.2. 2014)

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