Admira und Sturm trennen sich auf Augenhöhe

8. Februar 2014, 21:07
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Müder Post-Winter-Kick in der Südstadt endet dank Schiri-Fehler mit 1:1 - Blackies kommen den Top 4 nicht näher, Admira zieht Innsbruck ein Pünktchen davon

Admira Wacker Mödling und Sturm Graz haben zum Frühjahresauftakt der Fußball-Bundesliga die Punkte geteilt. Die Niederösterreicher gingen beim 1:1 (0:0) am Samstagabend in der Südstadt durch das erste Saisontor von Lukas Thürauer (72.) in Führung. Der eingewechselte Marc Andre Schmerböck traf jedoch vier Minuten später mit einem wuchtigen Schuss zum Ausgleich (76.) für die Steirer.

Die Admira verpasste die Chance, einen weiteren Schritt Richtung Klassenverbleib zu tätigen. Der Tabellenneunte baute den Vorsprung auf Schlusslicht Wacker Innsbruck immerhin um einen Zähler auf nun zwei Punkte aus. Sturm verliert die vorderen Plätze hingegen weiter aus den Augen, die Grazer fielen sogar auf Rang sieben zurück. In der kommenden Runde wartet auf die Steirer das Heimspiel gegen Salzburg, die Admira trifft erneut zu Hause auf Rapid.

2.850 Zuschauer fanden sich in der BSFZ-Arena ein. Wer neue Gesichter auf dem Spielfeld suchte, wurde enttäuscht. Bei der Admira war Benjamin Sulimani wie erwartet Reserve, die Grazer vertrauten gänzlich auf Bewährtes. Trainer Darko Milanic ließ Florian Kainz überraschend zunächst auf der Bank, David Schloffer begann links im Mittelfeld. Andreas Hölzl kam in der Viererkette zum Einsatz, da Martin Ehrenreich (Adduktoren) und Aleksandar Todorovski (Muskelzerrung) verletzt passen mussten.

Nicht viel los vor der Pause

Die Partie bot danach intensive Zweikämpfe, richtig in Schwung kamen beide Teams aber nur langsam. Sturms erster Schuss auf das gegnerische Gehäuse fiel in der 29. Minute durch Robert Beric, Manuel Kuttin hatte keine Probleme. Wenn die Gäste gefährlich wurden, dann aus Standardsituationen: Nikola Vujadinovic verpasste einen Kopfball nach einer Ecke nur knapp (34.).

Aufseiten der Admira versuchten Stefan Schwab und Thürauer, Linie ins Spiel zu bekommen. Bis auf einen Flachschuss von Rene Schicker (31.) konnten sich die bemühten Maria Enzersdorfer aber kaum gefährlich ins Angriffsdrittel vorarbeiten. Kurz vor der Pause fanden beide Mannschaften noch gute Möglichkeiten vor. Wilfried Domoraud fand seinen Meister zunächst in Pliquett, nach Sturms Gegenstoß setzte Daniel Beichler den Ball knapp neben das Tor.

Und nur wenig mehr nach der Pause

Nach Seitenwechsel erarbeitete sich die Admira mehr Spielanteile. Ein Schuss des kurz darauf ausgetauschten Schicker wurde von Vujadinovic zunächst im entscheidenden Moment geblockt (57.), ein Auer-Fernschuss strich knapp über die Latte (63.). Von Sturm kam auch nach der Hereinnahme von Kainz offensiv vorerst viel zu wenig.

Thürauer beendete schließlich die Torsperre, nachdem ihm ein abgefälschter Auer-Schuss vor die Beine fiel. Sturm antwortete mit der Hereinnahme von Marco Djuricin und dem Ausgleich zwei Minuten später. Dem Treffer von Schmerböck ging jedoch ein Abseits von Passgeber Beric voraus. Die Admira suchte danach noch vergeblich das Siegestor. Immerhin blieben die Niederösterreicher zum fünften Mal in Serie gegen Sturm ungeschlagen. (APA, 8.2.2014)

Fußball-tipp3-Bundesliga (22. Runde):

FC Admira Wacker Mödling - SK Sturm Graz 1:1 (0:0)

Maria Enzersdorf, BSFZ-Arena, 2.850, SR Lechner.

Torfolge: 1:0 (72.) Thürauer

1:1 (76.) Schmerböck

Admira: Kuttin - Zwierschitz, Windbichler, Schösswendter, Auer - Ebner - Schick (77. Sulimani), Thürauer, Schwab, Domoraud - R. Schicker (62. Ouedraogo)

Sturm: Pliquett - Hölzl, Madl, Vujadinovic, Klem - Wolf (68. Schmerböck), M. Weber, Hadzic (74. Djuricin), Schloffer (59. F. Kainz) - Beichler, Beric

Gelbe Karten: Domoraud bzw. Hadzic, Beric, Madl

  • Zwischen Admira und Sturm gab es keinen Leistungsunterschied.
    foto: apa

    Zwischen Admira und Sturm gab es keinen Leistungsunterschied.

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