"Kein Mittel gegen diese aggressiven Grödiger"

8. Februar 2014, 21:47
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  • Salzburg - Grödig

Roger Schmidt (Salzburg-Trainer): "Es war das erwartet harte Spiel. Wir haben kein Mittel gegen diese aggressiven Grödiger gefunden. Dabei ist das 2:0 uns entgegengekommen. Mit dieser ersten Hälfte war ich nicht zufrieden. In der zweiten Hälfte waren wir in der Lage, unser wahres Gesicht zu zeigen. Ich freue mich, dass die Mannschaft in der Lage war, den Schalter umzulegen. Wenn wir in der Europa League etwas erreichen wollen, dürfen wir nicht so auftreten wie in der ersten Hälfte."

Adi Hütter (Grödig-Trainer): "Die erste Hälfte war ein ordentliches Spiel von uns. Das dritte Tor war der Knackpunkt. Diese Bullen haben eine tolle Qualität, da macht es auch dem gegnerischen Trainer Spaß zuzusehen. Auch wenn dies heute für mich persönlich die bitterste und höchste Niederlage als Trainer war. Ich kann mich nicht erinnern, dass es jemals in Österreich eine Mannschaft mit einer derartigen Qualität gegeben hat."

  • WAC - Innsbruck

Dietmar Kühbauer (WAC-Trainer gegenüber Sky): "Wir wollten die drei Punkte machen und das haben wir geschafft. Das ist entscheidend. Es war ein hartes Stück Arbeit, ich denke aber, dass der Sieg verdient war. Die Mannschaft hat einen kühlen Kopf bewahrt und das Spiel umgedreht, deshalb bin ich super zufrieden und echt stolz."

Zum 0:1: "Ich bin felsenfest der Meinung, dass der Pfiff zu spät gekommen ist. Das habe ich dem Schiedsrichter auch lautstark gesagt, er wollte seine Entscheidung aber nicht zurücknehmen. Da ich am Platz gestanden bin, muss ich die Entscheidung akzeptieren, dass man nach so einer Aktion eine Emotion hat, ist aber auch klar."

Michael Streiter (Wacker-Innsbruck-Trainer gegenüber Sky): "Es ist hin und her gegangen, ich denke, dass es für die Zuschauer ein ganz tolles Spiel war. Wir stehen ohne Punkt da, hätten uns aber sicher mehr verdient. Wir hätten den Sack viel früher zumachen müssen. Bis zum 1:1 hat die Mannschaft vieles richtig gemacht. Dann hat sich bei einigen Spielern vieles im Kopf abgespielt. So können wir Spiele nicht gewinnen. 70 Minuten hat vieles gestimmt, aber das hilft halt nichts, wenn man es dann nicht rüberbringt."

Peter Zulj (WAC-Torschütze gegenüber Sky): "Ich bin sehr froh, dass das Spiel so ausgegangen ist. Ich habe gleich reingefunden in die Mannschaft und so ein großer Unterschied zwischen der zweiten und der ersten Liga ist auch nicht. Der Trainer hat mir einen klaren Auftrag gegeben und den habe ich so gut wie möglich erfüllt. Wir haben in die zweite Hälfte gut reingefunden und der Sieg war natürlich verdient für uns. Derweil haben wir gar nichts mit dem Abstiegskampf zu tun."

  • Admira - Sturm

Walter Knaller (Trainer Admira): "In der ersten Spielhälfte hatten wir Probleme, ins Spiel zu kommen. Nach der Pause sind wir dann in Schwung gekommen. Es ist aber ein gerechtes Unentschieden, den einen Punkt nehmen wir gerne mit. Auch wenn es schade ist, wenn man schon führt."

Darko Milanic (Trainer Sturm): "Es war ein schweres Spiel für beide Mannschaften mit gerechtem Ausgang. In der ersten Spielhälfte hatten wir die besseren Chancen, danach hat die Admira bis zum 1:0 dominiert. Mit den Einwechslungen haben wir dann Risiko genommen. Insgesamt hätte ich mir vor dem Spiel mehr von meiner Mannschaft erwartet. Wir müssen noch besser spielen."

  • Ried - Wr. Neustadt

Michael Angerschmid (Ried-Trainer): "Es war ein Sieg der Moral. Aufgrund der zweiten Hälfte ist der Sieg verdient, am Anfang haben wir zu sehr mit angezogener Handbremse gespielt. Wiener Neustadt ist eine kompakte Mannschaft, die schwer zu spielen ist. In der zweiten Hälfte waren wir dann aggressiver. Dadurch haben wir mehr Übergewicht im Spiel bekommen. Das Tor zum 2:1 war dann wie eine Erlösung."

Heimo Pfeifenberger (Wr. Neustadt-Trainer): "Wir sind gut in die Partie gestartet, doch dann folgte die krasse Fehlentscheidung (Anm. vermeintliches Foul an Pichlmann). Statt Freistoß für uns kassieren wir im Konter den Ausgleich. Das war für mich die Schlüsselszene. Das allein ist allerdings für mich zu wenig, denn man muss auch sagen, dass wir insgesamt nicht aggressiv genug waren. Anders als das zuletzt gegen Salzburg der Fall war. Ich habe in er zweiten Hälfte das System umgestellt, aber bis auf die Kopfballchance von Witteveen kam wenig dabei heraus. Wir müssen im Spiel nach vorne einfach ruhiger werden."

Gerard Oliva (Siegtorschütze Ried): "Wenn ich den Ball im Strafraum sehe, dann will ich auch unbedingt das Tor machen. Ein Tor in meinem ersten Match ist natürlich sehr speziell für mich. Auch weil meine Eltern im Stadion waren. In Spanien steht mehr der technische Fußball im Vordergrund, hier geht es schon härter zu."

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