Pinguine erhielten wegen Schlechtwetters in England Antidepressiva

7. Februar 2014, 14:37
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Tiere reagierten gestresst und zogen sich ins Warme zurück

Wien - Das Wetter im Nordosten Englands ist derzeit so schlecht, dass es selbst Pinguinen auf die Stimmung drückt. Die zwölf Humboldt-Pinguine im Zoo von Scarborough hätten derartige Anzeichen von Stress gezeigt, dass sich die Pfleger entschieden hätten, ihnen mit ihrem Fisch Antidepressiva zu verabreichen, sagte Zoo-Sprecherin Lyndsey Crawford am Freitag.

Zwar stammten die Pinguine aus einer Region mit ähnlichem Klima wie an der derzeit von Stürmen geplagten Küste von Yorkshire, doch seien sie nicht an derart lange Schlechtwetterperioden gewöhnt, sagte eine Pflegerin. Sicheres Anzeichen von Stress sei, dass die Tiere im Warmen bleiben, statt wie gewohnt ins kalte Wasser zu gehen. Humboldt-Pinguine sind normalerweise an den Küsten von Peru und Chile zuhause und dort vom Aussterben bedroht. (APA, 7.2.2014)

  • Sei nicht traurig, kleiner Pinguin.
    foto: reuters/suzanne plunkett

    Sei nicht traurig, kleiner Pinguin.

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