Ölpreis steigt

7. Februar 2014, 18:41
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New York - Die Ölpreise sind am Freitag nach der Veröffentlichung des US-Arbeitsmarktberichts gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März kostete am späten Nachmittag 108,05 US-Dollar. Das waren 86 Cent mehr als am Vortag. Ein Fass der US-Ölsorte WTI verteuerte sich um 31 Cent auf 98,17 Dollar.

Nach dem schwächer als erwartet ausgefallenen Beschäftigungsaufbau in den USA sind die Ölpreise gestiegen. "Die Arbeitsmarktdaten erscheinen als eine wetterbedingte Anomalie", sagte John Kilduff von Again Capital in New York. Zudem könnte sich die Fed auf Grund der Daten genötigt sehen, die Drosselung der monatlichen Anleihekäufe auszusetzen. Händler verwiesen zudem auf die Kursverluste des Dollar, der die Ölpreise stützte.

Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Freitag kostete ein Barrel (159 Liter) am Donnerstag im Durchschnitt bei 103,34 US-Dollar. Das waren 71 Cent mehr als am Mittwoch. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der zwölf wichtigsten Sorten des Kartells. (APA, 7.2.2014)

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