Leitbörsen in Fernost schließen mit Gewinnen

7. Februar 2014, 12:31
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Unternehmen mit starken US-Exporten gefragt

Tokio - Die Leitbörsen in Fernost haben am Freitag einheitlich mit Gewinnen geschlossen. Der Nikkei-225 Index in Tokio stieg um 307,29 Zähler oder 2,17 Prozent auf 14.462,41 Punkte. Der Hang Seng Index in Hongkong konnte um 213,72 Zähler (plus 1,00 Prozent) auf 21.636,85 Einheiten zulegen. Der Shanghai Composite gewann 11,42 Punkte oder 0,56 Prozent auf 2.044,50 Punkte.

Mit Gewinnen schlossen auch die Märkte in Singapur und Sydney. Der FTSE Straits Times Index schloss bei 3.013,14 Zählern mit einem Plus von 24,87 Punkten oder 0,83 Prozent. Der All Ordinaries Index in Sydney legte um 37,1 Zähler oder 0,72 Prozent auf 5.184,50 Einheiten zu.

Die Anleger an den asiatischen Aktienmärkten beendeten den Handelstag mit einem guten Sentiment. Zwar hat Chinas Wirtschaft einen neuen Dämpfer erlitten, der Dienstleistungssektor war im Jänner so langsam wie seit fast zweieinhalb Jahren nicht mehr gewachsen. Dennoch konnte dies keine negativen Impulse geben.

Generell waren im asiatischen Markt die Papiere von Unternehmen mit einem großen Absatz in den USA gefragt, wohl aufgrund der guten US-Arbeitsmarktdaten. So gewannen die Papiere von Yue Yuen Industrial in Hongkong 2,79 Prozent auf 23,95 Hongkong-Dollar. Der Schuh-Hersteller macht rund ein Drittel seines Umsatzes in den USA.

In Südkorea gingen die Anteilsscheine von Samsung Electronics an der Börse in Seoul mit einem Plus von 1,27 Prozent bei 1.275.000,00 Won aus dem Handel. Der Handy- und Elektronikhersteller setzt in den USA rund 22 Prozent seiner Gesamtverkäufe um.

Aurora Gas & Oil schlossen in Sydney mit einem sehr starken Aufschlag von 56,11 Prozent bei 4,09 australischen Dollar. Baytex Energy, ein kanadischer Rohstoffkonzern, hatte 1,8 Mrd. kanadische Dollar für das australische Unternehmen geboten.

Sony legten in Tokio deutliche 4,13 Prozent auf 1.691,00 Yen zu. Der Elektronikkonzern verabschiedet sich aus dem verlustreichen Geschäft mit Computern. Der japanische Erfinder des Walkmans verkauft seine Computersparte der Marke Vaio. Weltweit sollen 5.000 Stellen gestrichen werden. (APA, 7.2.2014)

 

 

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