Das Maß aller Dinge im alpinen Skilauf

Infografik7. Februar 2014, 00:04
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Dabei sein ist gut, aber nicht alles: Eine statistische Auswertung aller Medaillen bei Olympischen Winterspielen seit 1924. Österreich ist nicht nur bei den Alpinen stark, auch im Eiskunstlauf liegt man im Spitzenfeld

Wenn am Freitag die XXII. olympischen Winterspiele in Sotschi mit Pomp eröffnet werden, bedeutet das den offiziellen Auftakt der Bewerbe für rund 2.900 Aktive. Bis 23. Februar wird in 98 Disziplinen um die Medaillen gekämpft. Als die Zeitrechnung der Winterspiele 1924 im französischen Chamonix begann, ging es etwas beschaulicher zu: 245 Herren und 13 (!) Damen teilten sich die Medaillen in 16 Disziplinen. Das Ganze verfolgt von 88 akkreditierten Journalisten.

Der alpine Skilauf wurde damals noch nicht ausgetragen, Österreich gewann seine Goldmedaillen im Eiskunstlauf. Helene Engelmann und Alfred Prager waren das beste Paar. Herma Szabo gewann bei den Damen (traumhaftes Video!). Auch bei den Spielen 1932 in Lake Placid und 1936 in Garmisch-Partenkirchen errang Österreich durch Karl Schäfer zweimal Gold im Eiskunstlauf. Wohl zur Überraschung der jüngeren Semester steht Österreich im ewigen Medaillenspiegel der Eiskunstläufer hinter den USA und Russland tatsächlich auf dem dritten Rang.

Weniger staunende Gesichter dürfte die Statistik im alpinen Skilauf verursachen. Mit 31 Goldmedaillen seit 1948 spielt man eine ähnlich dominante Rolle wie Norwegen in der Loipe oder Deutschland auf der Rodel. In Turin 2006 räumte Österreich nicht weniger als 14 Medaillen bei den Alpinen ab. Auch in Sotschi hofft das ÖOC in erster Linie auf seine SkifahrerInnen. Eine Medaille im Shorttrack, wie sie einst Steven Bradbury für Australien holte (glückliches Video!), ist eher auszuschließen. (Florian Gossy, Philip Bauer, derStandard.at, 7.2.2014)

 

Sollten Ihnen Fehler im Datensatz auffallen, weisen Sie uns bitte darauf hin. Dann können wir die Zahlen korrigieren. (Quelle: rts.ch, IOC)

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