Drei Tonnen Elfenbein am Pariser Eiffelturm vernichtet

Ansichtssache6. Februar 2014, 16:19
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Paris - Mit der demonstrativen Zerstörung von rund drei Tonnen Elfenbein haben Franzosen ein Zeichen gegen Wilderei und illegalen Handel gesetzt. Am Eiffelturm wurden unbehandelte Stoßzähne sowie Schmuck und Figuren im Wert von rund einer Million Euro geschreddert. Tierschutzorganisationen sprachen von einer "starken symbolischen Geste" und einem "Zeichen gegen den Schmuggel".

Nicolas Hulot, Sonderbeauftragter von Präsident Francois Hollande, wies auf die Vorreiterrolle Frankreichs hin: "Wir sind die ersten in Europa mit einem starken Signal zur Bekämpfung des illegalen Handels mit gefährdeten Arten." In Zentralafrika seien rund 60 Prozent der Elefanten in den vergangenen zehn Jahren ausgerottet worden.

Sicherstellung durch den Zoll

1989 war ein internationale Moratorium für den Handel mit Elfenbein beschlossen worden. Seitdem gab es Vernichtungsaktionen unter anderem in den USA, China, auf den Philippinen oder in Gabun. Das zerstörte Elfenbein hatte der Zoll sichergestellt. Nach Angaben der Organisation Pro Wildlife wurde im vergangenen Jahr mit mehr als 40 Tonnen international eine Rekordmenge an Elfenbein beschlagnahmt. (APA, 6.2.2014)

foto: reuters/charles platiau
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foto: ap/remy de la mauviniere
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