Österreichische ChangeNomination "kapert" Biernominierung

6. Februar 2014, 14:47
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Neue Initiativen wollen Trinkspiel in gute Taten umwandeln

Die Aufregung um das Trinkspiel Biernominierung hat österreichische Studenten dazu inspiriert eine neue Initiative zu starten. Anstatt eine Flasche Bier auf Ex zu trinken und ein Video davon auf YouTube oder Facebook zu verbreiten, soll "ChangeNomination" gute Taten hervorbringen.

48 Stunden Zeit

Wer nominiert wird hat 48 Stunden Zeit eine gute Tat zu vollbringen, ein Video zu posten und drei weitere Freunde oder Bekannte zu nominieren. Das selbe Ziel verfolgt auch die ebenfalls vor wenigen Tagen gegründete Facebook-Seite "Kindness Nomination". Auf der Seite von "ChangeNomination" finden sich Beispiele von Nominierten, die etwa Geld an wohltätige Organisationen spenden oder einem Flüchtlingsheim Schreibutensilien zur Verfügung stellen.

Todesfälle

Biernominierung - auch Neknomation genannt - hatte für Aufregung gesorgt, nachdem ein Ire nach einer Nominierung in einen Fluss gesprungen und dabei ums Leben gekommen war. Die Betreiber einer irischen Facebook-Seite mit über 25.000 Fans haben danach eingelenkt und warnen nun vor Alkoholmissbrauch. Auch eine australische Neknomination-Seite mit fast 20.000 Fans ist mittlerweile nicht mehr erreichbar. (br, derStandard.at, 6.2.2014)

  • Mehrere Initiativen wollen das umstrittene Trinkspiel "Biernominierung" in gute Taten umwandeln.
    foto: apa/dpa

    Mehrere Initiativen wollen das umstrittene Trinkspiel "Biernominierung" in gute Taten umwandeln.

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