U-Bahn-Streik lähmt London den zweiten Tag in Folge

6. Februar 2014, 13:08
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Kilometerlange Staus in britischer Hauptstadt

London - Der Streik des Londoner U-Bahn-Personals hat die britische Hauptstadt den zweiten Tag in Folge in ein Verkehrschaos gestürzt. Vor geschlossenen U-Bahn-Stationen bildeten sich am Donnerstag in der morgendlichen Stoßzeit dichte Menschentrauben. Auf den engen Londoner Straßen, wohin viele Pendler ausweichen mussten, stauten sich die Fahrzeuge kilometerweit.

Ähnliche Zustände hatte es bereits am Mittwoch gegeben. Die Gewerkschaften protestieren mit der Aktion gegen die geplante Schließung von Ticketschaltern an vielen Stationen und den damit verbundenen Abbau Hunderter Arbeitsplätze. Auch in der kommenden Woche soll es einen 48-stündigen Streik geben. Allerdings kehrten Gewerkschafter und die Vertreter der Londoner Transportbehörde Transport for London (TfL) am Donnerstag an den Verhandlungstisch zurück.

Die U-Bahn ist eine der Lebensadern für die britische Metropole, in der mehr als acht Millionen Menschen leben. Nach Angaben von TfL fahren täglich rund vier Millionen Passagiere mit der "Tube", wie die Londoner ihre U-Bahn nennen. Während des Streiks begann der Betrieb am Morgen deutlich später und soll am Abend früher enden. Viele Bahnhöfe wurden gar nicht bedient. Die wenigen verkehrenden Züge sowie alternative Verkehrsmittel wie Busse waren überfüllt. (APA, 6.2.2014)

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