Leitbörsen in Fernost überwiegend erholt

6. Februar 2014, 12:20
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Tokio - Mit Ausnahme Japans haben sich die ostasiatischen Leitbörsen am Donnerstag etwas erholt. Der Nikkei-225 Index in Tokio verzeichnete ein moderates Minus von 25,26 Zählern oder 0,18 Prozent und ging mit 14.155,12 Punkten aus dem Handel. In Hongkong hingegen legte der Hang Seng Index um 153,75 Zähler (plus 0,72 Prozent) auf 21.423,13 Einheiten zu.

Auch in Singapur und Sydney gab es Kursgewinne zu verzeichnen. Der FTSE Straits Times Index schloss bei 2.988,27 Zählern mit einem klaren Plus von 28,18 Punkten oder 0,95 Prozent. Der All Ordinaries Index in Sydney stieg um 58,7 Zähler oder 1,15 Prozent auf 5.147,40 Einheiten. In Shanghai fand wegen den anhaltenden Feierlichkeiten zum chinesischen Neujahr weiterhin kein Handel statt.

Vor dem EZB-Zinsentscheid am Donnerstag und dem US-Arbeitsmarktbericht am Freitag konnten die Anleger an den wichtigen asiatischen Handelsplätzen durchatmen. Einzig in Japan gab es nach anfänglichen Kursgewinnen leichte Abschläge zu verzeichnen.

In Tokio hat Mitsubishi seine Gewinnprognose für das Gesamtjahr von 400 Mrd. Yen auf 420 Mrd. Yen angehoben. Angesichts der verbesserten wirtschaftlichen Lage in den USA erwartet der Konzern einen zum Yen stärkeren Dollar, was dem exportorientieren Autobauer Auftrieb verleihen dürfte. Die Anteilsscheine legten daraufhin mit 4,64 Prozent auf 1.918 Yen deutlich zu.

Mitsui & Co. haben mit einem Gewinn von 104,7 Mrd. Yen im dritten Jahresviertel die Schätzungen von Analysten übertroffen. Daneben kündigte der Mischkonzern Aktienrückkäufe in der Höhe von 50 Mrd. Yen an. Die Anleger in Tokio reagierten positiv, die Papiere stiegen um 2,56 Prozent auf 1.445 Yen.

In Hongkong ging es für die Papiere von Casino-Betreibern nach Verlusten am Vortag wieder deutlich aufwärts. Sands China schossen um 10,89 Prozent auf 60,60 Hongkong-Dollar nach oben. Melco verteuerten sich um 8,02 Prozent auf 27,60 Dollar. Für Wynn Macao ging es 3,91 Prozent auf 33,25 Dollar aufwärts. Am Vortag hatten vorgelegte Umsatzzahlen von chinesischen Casinobetreibern die Markterwartungen enttäuscht.

In Sydney gab die Fluggesellschaft Virgin Australia bekannt, einen Verlust von 49 Mio. australischen Dollar (ca. 32,5 Mio. Euro) für die erste Hälfte des Geschäftsjahres zu erwarten. Analysten hatten allerdings mit einer noch schlechteren Prognose gerechnet. Die Aktien legten dementsprechend um 7,94 Prozent auf 0,34 Dollar zu. Die Anteilsscheine des Konkurrenten Quantas Airways verteuerten sich um 0,97 Prozent auf 1,04 Dollar. (APA, 6.2.2014)

 

 

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