Schnee, Eis, Kälte: Drei US-Bundesstaaten rufen Notstand aus

6. Februar 2014, 06:30
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Eine Million US-Amerikaner ist ohne funktionierende Stromversorgung - 3.000 Flüge gestrichen

Washington - Der Winter bleibt in großen Teilen der USA erbarmungslos. Erneut kämpften am Mittwoch unzählige Amerikaner im mittleren Westen und an der Ostküste mit Kälte, Schneefall und eisglatten Straßen. In zahlreichen Bundesstaaten zwischen Kansas und New York seien fast 30 Zentimeter Schnee gefallen, teilte der Wetterdienst Accuweather mit. In den Bundesstaaten New York, New Jersey und Pennsylvania wurde der Notstand ausgerufen.

Nach Angaben des TV-Senders CNN waren rund eine Million Bewohner ohne funktionierende Stromversorgung, weil die Oberlandleitungen eingefroren und dadurch gerissen seien. Die Hälfte der Betroffenen lebe im Bundesstaat Pennsylvania. Bis zum Mittwochnachmittag seien US-weit knapp 3.000 Flüge gestrichen worden, hieß es auf der Website flightaware.com. In zahlreichen Orten fiel der Schulunterricht aus.

Mehr Schnee

Nach Angaben der US-Wetterbehörde könnte bis kommenden Montag weiterer Schnee an der Ostküste nachkommen. Davon könnten besonders die großen Verkehrsknotenpunkte New York, Philadelphia, Washington und Boston betroffen sein. Vor allem der mittlere Westen und der Nordosten werden seit Anfang Jänner immer wieder von Phasen mit hartem Winterwetter heimgesucht.

Ein Schneepflug in Chicago erfasste am Mittwoch eine Krankenschwester, die von dem Fahrzeug tödlich verletzt wurde. Wegen des starken Schneefalls sei die Sicht schlecht gewesen, hieß es in einer Mitteilung der Polizei. Die 51-Jährige wurde noch auf dem Parkplatz vor dem Krankenhaus für tot erklärt. (APA, 6.2.2013)

  • In Philadelphia stürzten vereiste Bäume um, und rissen Stromleitungen mit.
    foto: ap/matt rourke

    In Philadelphia stürzten vereiste Bäume um, und rissen Stromleitungen mit.

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