Goldfische und Regenwürmer nisten sich in der Internationalen Raumstation ein

6. Februar 2014, 09:43
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Russischer Transporter Progress M-22M bringt Versuchstiere und 2,5 Tonnen Nachschub

Baikonur - Goldfische und Regenwürmer ziehen in der Internationale Raumstation ISS ein: Die Tiere dienen Experimenten und sind gemeinsam mit rund 2,5 Tonnen Nachschub an Bord eines russischen Transporters ins All gebracht worden. Die Progress M-22M habe planmäßig in der Nacht auf Donnerstag am Außenposten der Menschheit festgemacht, teilte die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos in Moskau mit.

Geschlossenes Ökosystem und Mini-Satellit

Der unbemannte Frachter brachte unter anderem Treibstoff, Ausrüstung, Nahrungsmittel, Trinkwasser und Sauerstoff sowie Pakete für die sechsköpfige Besatzung zur ISS. Die Goldfische sind für einen russisch-japanischen Versuch vorgesehen, bei dem geschlossene Ökosysteme im All beobachten werden sollen sowie Muskelschwund und Knochenverlust in der Schwerelosigkeit. Auch ein von einer Universität in Peru entwickelter Mini-Satellit war an Bord der Progress, der im Frühling im All ausgesetzt werden soll.

Der russische Transporter war am Vorabend mit Hilfe einer Sojus-Trägerrakete vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan gestartet. Auf der ISS in mehr als 410 Kilometern Höhe arbeiten derzeit drei russische Kosmonauten, zwei US-Amerikaner sowie ein Japaner. (APA/red, derStandard.at, 6.2.2014)

  • Sechs Stunden dauerte die Reise ehe der russische Transporter Progress M-22M an der ISS andockte.
    foto: nasa tv

    Sechs Stunden dauerte die Reise ehe der russische Transporter Progress M-22M an der ISS andockte.

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