Verschwörung überall

Ansichtssache5. Februar 2014, 18:14
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"Secret State" mit Gabriel Byrne als britischem Vizepremier ab Donnerstag um 20.15 Uhr auf Arte

So läuft das also: "Ellis Kane, freie Journalistin. Die Amerikaner wollen ihr Telefon anzapfen." Der britische Nachrichtendienst legt die Verbindung und gibt sich selbst die Erlaubnis: Die verheerende Explosion einer Ölraffinerie in einer englischen Industriestadt und der Absturz eines Flugzeugs, in dem sich der britische Premierminister befand, lassen in Zeiten wie diesen nur einen Rückschluss zu: Terroranschlag.

foto: arte/company pictures/all3media

Ob es das tatsächlich war oder ob nicht eine bombige Mischung aus Korruption und Wirtschaftskriminalität dahintersteckt, klärt in der vierteiligen Serie "Secret State" ab Donnerstag, 20.15 Uhr, auf Arte Großbritanniens Vizepremier höchstpersönlich.

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Der Abschiedsschmerz um das Staatsoberhaupt hält sich rund um Tom in Grenzen: "Wir hätten ihn sowieso ersetzen müssen, nachdem wir die Wahl verloren haben", sagt die Außenministerin und gibt einen Eindruck, wie tief die Sümpfe sind, in denen Politiker hier waten.

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Ein Jahr nach dem Ende der vielgelobten dänischen Politserie "Borgen" macht der britische Channel 4 erneut aus einem Politiker eine Lichtgestalt: Gabriel Byrne ("In Treatment") spielt den schweigsamen Volksvertreter, der erst denkt, bevor er spricht.

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Byrnes Umsicht tut gut, aber vieles geht sich in "Secret State" nicht aus. Die Zusammenballung aller möglichen "Achsen des Bösen" setzt dem armen Vizepremier zu und führte zu unfreundlichen Kritiken ("lächerlich"). Wie sagt der Informant? "Sei immer wachsam." (prie, DER STANDARD, 6.2.2014)

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