Deutsche Verleger kritisieren Google-Kompromiss mit Brüssel

5. Februar 2014, 16:24
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EU-Wettbewerbskommissar Almunia bezeichnete Google-Angebot als ausreichend

Die deutschen Verlegerverbände wollen weitere Zugeständnisse von Google im EU-Wettbewerbsverfahren. Die Vorschläge des Internet-Konzerns seien "vollkommen inakzeptabel", erklärte der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) und der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) am Mittwoch in Berlin.

EU-Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia hatte das aktuelle Angebot von Google zuvor als ausreichend bezeichnet.

"Halbgarer Kompromiss"

"Mit diesem halbgaren Kompromiss öffnet Kommissar Almunia den Marktmissbrauch des Suchmaschinen-Gigantens Tür und Tor", kritisierten die deutschen Verleger-Verbände. Sie appellierten an die übrigen Mitglieder der EU-Kommission, "diese für europäische Verbraucher, Wirtschaft und Medienvielfalt katastrophale Entwicklung zu verhindern". Die Vorschläge unterschieden sich "nicht substanziell" von denen, die von der Kommission bereits zweimal abgelehnt worden seien.

Google will unter anderem Suchergebnisse aus konkurrierenden Spezial-Suchmaschinen prominenter anzeigen. (APA, 05.02.2014)

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