USA in Sorge um Sicherheit bei Olympia

5. Februar 2014, 10:25
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US-Präsident wurde Sicherheit aller Amerikaner versichert

Sotschi/Washington - US-Regierungsvertreter sorgen sich um die Sicherheit bei den olympischen Spielen in Sotschi. Matthew Olsen, Direktor des nationalen Anti-Terror Centers, warnte im Geheimdienstauschuss des Repräsentantenhauses vor islamistischen Anschlägen in der Region. Man arbeite hier gemeinsam mit Russland zusammen. "Die größte Gefahr geht von Kämpfern des Kaukasus Emirats' aus, der bekanntesten terroristischen Organisation in Russland. Sie hat angekündigt, Anschläge im Vorfeld der Spiele durchzuführen", sagt Olsen. Außerdem dürfe das Potential für Anschläge außerhalb der tatsächlichen Veranstaltungsorte in der Region um Sotschi nicht unterschätzt werden.

US-Präsident Barack Obama hat drei Tage vor dem Beginn der olympischen Winterspiele mit seinem Nationalen Sicherheitsrat ebenfalls über die Bedrohungslage in Sotschi beraten. Obamas Team, bestehend aus den ranghöchsten Militärs und Ministern, habe ihm versichert, alle angemessenen Schritte zum Schutz der Amerikaner getroffen zu haben, die die Winterspiele besuchten.

Der Präsident habe die Mitglieder seines Sicherheitsrates zudem aufgefordert, eng mit der russischen Regierung zusammenzuarbeiten. Jede neue Information über die Sicherheitslage bei den Winterspielen müsse genau begutachtet werden und bei Bedarf zu entsprechenden Reaktionen führen.

Nach Attentaten in Wolgograd mit mehr als 30 Toten Ende Dezember sowie neuen Drohungen von Islamisten hatten die USA Russland im Anti-Terror-Kampf Hilfe angeboten, um die Sicherheit am Olympiaort zu erhöhen. Erst jüngst trafen zwei US-Kriegsschiffe nach russischen Militärangaben im Schwarzen Meer ein. An Bord seien 600 Angehörige der US-Navy. (red/APA, 5.2.2014)

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