Minister Mitterlehner für gesetzliche Verankerung des Filmförderprogramms Fisa

4. Februar 2014, 15:26
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Wichtig, den "österreichischen Produzenten Planungssicherheit zu ermöglichen"

Wien - Wirtschafts- und Tourismusminister Mitterlehner setzt sich für die Forsetzung des Fördermodells "Filmstandort Austria" (Fisa) ein. "Wir verfügen damit über ein wichtiges Instrument, um noch mehr Wertschöpfung, Know-how und Arbeitsplätze zu ermöglichen. Damit stärken wir die Wettbewerbsfähigkeit des Filmstandorts Österreich", sagt er.

Wertschöpfung im Ausmaß von über 37,2 Millionen Euro

Mit einem Fördervolumen von 8,8 Millionen Euro seien im vergangenen Jahr 37 Kinofilmproduktionen mit einem Investitionsvolumen von insgesamt 62,4 Millionen Euro unterstützt worden darunter  15 internationale Ko-Produktionen. Damit seien 2013 alleine aus der Herstellung eine Wertschöpfung im Ausmaß von über 37,2 Millionen Euro in Österreich erzielt worden. "Somit hat ein Euro an eingesetzten Fördermitteln zu 4,2 Euro an zusätzlichen Investitionen im Inland geführt. Zudem haben Gastronomie und Hotellerie an den Drehorten von den Aufwendungen für Verpflegung und Übernachtungen profitiert", sagt Mitterlehner.

Gesetzliche Verankerung gefordert

Er fordert die gesetzliche Verankerung des Filmförderprogramms Fisa. Mitterlehner: "Lange Vorlaufzeiten bei der Umsetzung von Filmproduktionen sind immer mit Unsicherheiten, besonders im Hinblick auf die Finanzierung der Projekte, verbunden. Daher ist es mir wichtig, den österreichischen Produzenten diese Planungssicherheit zu ermöglichen und für eine nachhaltige Entwicklung Österreichs als Filmproduktionsstandort zu sorgen."

Film Austria begrüßt Mitterlehners Forderung nach einer gesetzlichen Verankerung. Die Vereinigung der Filmproduzenten ersucht Mitterlehner in einem Brief auch darum "alles in seiner Kraft stehende zu unternehmen", um die durch die Kürzung des ORF-Programmbudgets "absehbare Katastrophe" zu verhindern. (red, derStandard.at, 4.2.2014)

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