Ukrainische Barrikadenküche: Sie frieren, aber sie hungern nicht

Ansichtssache4. Februar 2014, 14:08
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Reuters-Fotograf Thomas Peter hat etwas andere Eindrücke von der Protestbewegung in Kiew gesammelt. Er bannte die Speisenfolge der Barrikaden-Küche auf Bilder. Das Essen hat er auf einer Sperrholzplatte arrangiert, die die Protestierenden für den Bau von Barrikaden verwenden. Seit mehr als zwei Monaten harren Demonstranten in dem Protestcamp im Zentrum Kiews am Maidan (Unabhängigkeitsplatz) aus. Die Temperaturen liegen zeitweise unter minus 30 Grad. Auch wenn die Menschen im Protestcamp frieren, hungern müssen sie nicht. Freiwillige haben ein gut funktionierendes Verköstigungssystem etabliert, gespendetes Essen wird zentral gekocht und verteilt.

Der ukrainische Staatschef Viktor Janukowitsch schließt unterdessen nach Aussage eines engen Vertrauten vorgezogene Neuwahlen nicht aus, um die politische Krise in der Ukraine zu überwinden. Am Dienstag kommt das ukrainische Parlament zu einer erneuten Sitzung zusammen. Außerdem wird die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton zu getrennten Gesprächen mit Präsident Viktor Janukowitsch und den Oppositionsführern in Kiew erwartet. Janukowitsch will auch mit Oppositionsführer Vitali Klitschko zusammenkommen, nachdem er ein ursprünglich für Montag geplantes Treffen verschoben hatte. (red, derStandard.at, 4.2.2014)

foto: reuters/thomas peter
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