"Niederschmetternder Verlust"

3. Februar 2014, 14:10
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Zahlreiche Reaktionen von Kollegen und Weggfährten auf den Tod des 46-jährigen Oscar-Preisträgers

New York - Kollegen und Weggefährten haben schockiert auf den Tod von Oscar-Preisträger Philip Seymour Hoffman ("Capote") reagiert, der am Sonntag im Alter von 46 Jahren in New York gestorben ist - laut Medien wegen einer Überdosis Drogen. "Er war so ein wunderbarer Mann, so verdammt talentiert, ein echter Schatz", schrieb Schauspieler Jeff Bridges, der mit ihm in "The Big Lebowski" gespielt hat, auf Facebook.

Produzenten, Autor, Regisseur, Schauspieler und Mitarbeiter des Films "Die Tribute von Panem" sprechen in einer gemeinsamen Mitteilung von einem "niederschmetternden Verlust": "Philip war eine wunderbare Person und ein außergewöhnliches Talent. Es zerreißt uns das Herz." Tom Hanks nennt Hofmann in einem Statement gegenüber "Entertainment Weekly" ein "riesiges Talent". "Das ist ein furchtbarer Tag für die, die mit Philip gearbeitet haben". "Es gibt keine Worte. Es ist einfach schrecklich", wird George Clooney ebendort zitiert.

Auch auf Twitter trauerten Künstlerkollegen um den Schauspieler. "Eine Tragödie, einen so erstklassig talentierten Schauspieler wie Philip Seymour Hoffman zu verlieren. Ein unbeschreiblicher Verlust für Film, Theater und alle, die ihn kannten", schrieb Schauspieler Kevin Spacey. "Wir, die wir bei jedem deiner Auftritte gestaunt haben", so Schauspielerin Mia Farrow, "sind dankbar und sehr, sehr traurig". "Für den Sensibelsten von uns kann der Lärm zu viel sein", hielt Schauspieler Jim Carrey in Erinnerung an eine "wunderbare, wunderbare Seele" fest.

"Ich bin sprachlos. Es ist einfach schrecklich", sagte George Clooney, Hoffmans Co-Star in dem Politdrama "Ides of March", dem "Hollywood Reporter". "Unglaubliches Talent. Die Künstlergemeinde hat ein wahres Schauspielgenie verloren", pflichtete Channing Tatum auf Twitter bei. Sänger Justin Timberlake (33) schrieb auf Twitter: "Niederschmetternd. Welch ein außergewöhnlich begabter Schauspieler. Ruhe in Frieden."

In einer Mitteilung von Hoffmans Familie hieß es: "Dies ist ein tragischer und plötzlicher Verlust." Nach dem Tod ihres "geliebten Phil" sei sie am Boden zerstört. Die Angehörigen baten um Respekt und Wahrung ihrer Privatsphäre während der Trauerphase. Mit seiner langjährigen Partnerin, der Kostümbildnerin Mimi O'Donnell, hatte Hoffman drei Kinder. (APA/red, 3.2.2014)

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