Leitbörsen in Fernost schließen einheitlich im roten Bereich

4. Februar 2014, 12:21
posten

Börse Tokio schließt im tiefroten Bereich

Tokio - Die Leitbörsen in Fernost haben am Dienstag einheitlich im roten Bereich geschlossen. Der Nikkei-225 Index in Tokio fiel um massive 610,66 Zähler oder 4,18 Prozent auf 14.008,47 Punkte. Der Hang Seng Index in Hongkong verlor 637,65 Zähler (plus 2,89 Prozent) auf 21.397,77 Einheiten.

In Singapur ging für den FTSE Straits Times Index um von 25,15 Punkte oder 0,84 Prozent auf 2.965,80 Zähler hinab. In Sydney schloss der All Ordinaries Index in Sydney 87,8 Zähler oder 1,69 Prozent tiefer bei 5.114,10 Einheiten. Kein Handel fand in Shanghai statt, die Feierlichkeiten zum chinesischen Neujahr dauern hier noch an.

Schwache Daten aus den USA belasteten den Handel in Asien. Der am Montag veröffentlichte ISM-Einkaufsmanagerindex blieb deutlich hinter den Erwartungen zurück und schickte daraufhin bereits die US-Börsen auf Talfahrt. Zusätzlich belasteten Marktbeobachtern zufolge anhaltende Wachstumssorgen um China und die Unsicherheiten um Schwellenländer.

In Tokio befanden sich die Aktienmärkte auf Sinkflug. Nach Börsenschluss sorgte Toyota für Aufsehen. Der Autobauer hat seine Ertragsprognose angehoben. Die Anteilsscheine sind zuvor mit einem klaren Minus von 5,68 Prozent bei 5.500 Yen aus dem Handel gegangen.

Ebenfalls nachbörslich haben Panasonic Zahlen vorgelegt. Der Elektronikkonzern hat in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres wieder schwarze Zahlen geschrieben. Die Papiere sind am Dienstag mit einem Minus von 6,85 Prozent bei 1.061 Yen aus dem Handel gegangen.

In Hongkong rückten Lenovo in den Mittelpunkt. Am Wochenende hatten Medien berichtet, dass der chinesische Konzern mit Sony über ein Joint Venture verhandelt, um die Vaio-Sparte zu übernehmen. Bereits zuvor hatte Lenovo den Kauf des Handyherstellers Motorola sowie der Server-Sparte von IBM bekannt gegeben. Nach den jüngsten Gerüchten und einigen Analystenabstufung reagierten die Papiere am Dienstag - dem ersten Handelstag in Hongkong nach zwei Feiertagen - mit einem Kurssturz von 16,40 Prozent auf 8,41 Hongkong-Dollar.

In Sydney hat die australische Zentralbank eine Straffung ihres geldpolitischen Kurses angedeutet. Die Wachstumsaussichten seien günstiger geworden und die Inflationsrate gestiegen, begründeten die Notenbanker die Entscheidung. Der australische Dollar regierte mit Kursgewinnen, was bei exportorientierten Titeln belastet haben dürfte. Rio Tinto verloren 1,88 Prozent auf 64,11 Dollar. BHP Billiton verloren 2,58 Prozent auf 35,50 Dollar. (APA, 4.2.2014)

 

 

Share if you care.