Scientology-Mitglieder dürfen nicht für Adidas werben

2. Februar 2014, 17:24
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Sportartikelhersteller macht auch zur Bedingung, dass Testimonial "keiner Organisation oder Vereinigung angehört, die vom Verfassungsschutz überwacht wird"

Fußballspieler, die für Adidas werben, dürfen nicht Mitglied von Scientology sein und das Gedankengut ihres Gründers L. Ron Hubbard verbreiten. Dies geht aus einem "Ausrüstungsvertrag" hervor, den der Sportartikelkonzern 2008 mit einem heutigen Nationalspieler des FC Bayern München geschlossen hat. Das berichtet der "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe.

Der Fußballer müsse versichern, "keiner Organisation oder Vereinigung anzugehören, die die Grundsätze von L. Ron Hubbard vertritt oder entsprechende Techniken anwendet oder verbreitet". Adidas mache auch zur Bedingung, dass der Spieler "keiner Organisation oder Vereinigung angehört, die vom Verfassungsschutz überwacht wird".

Auch wenn der Spieler des Dopings überführt oder "vor einem staatlichen Gericht wegen Drogenbesitzes, Drogenkonsums oder Drogenhandels verurteilt" werden sollte, könne Adidas den Vertrag fristlos kündigen, berichtet der "Spiegel". (red, derStandard.at, 2.2.2014)

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