Iraschko-Stolz in Hinzenbach auf Platz zwei

2. Februar 2014, 16:27
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Sieg in Oberösterreich geht an die Japanerin Sara Takanashi

Skispringerin Daniela Iraschko-Stolz hat am Sonntag auch im zweiten Weltcup-Bewerb der Olympia-Generalprobe in Hinzenbach hinter Sara Takanashi Platz zwei belegt. Dritte wurde die Finnin Julia Kykkänen.

Österreichs Paradeathletin war nach dem ersten Durchgang mit einem Sprung auf 89 Meter noch knapp vor Takanashi (88,5) in Führung gelegen. Im Finale zog die Saisondominatorin aus Japan mit einem Satz auf die Tageshöchstweite von 92,5 aber noch locker an der wieder bei 89 Metern landenden Steirerin vorbei. Hinter Iraschko-Stolz schaffte Kykkänen ihren ersten Weltcup-Podestplatz.

Für Iraschko war es der bereits sechste der Saison, der vierte in Folge nach den zwei Siegen in der Vorwoche in Planica. Als Topfavoritin reist aber die jetzt zehnfache Saisongewinnerin Takanashi nach Sotschi, wo am 11. Februar die Olympiapremiere für die Damen über die Bühne geht.

Chiara Hölzl, die zweite ÖSV-Teilnehmerin in Russland, kam nach Platz 13 am Vortag im zweiten Bewerb auf Rang 16. Die anderen Österreicherinnen verpassten allesamt das Finale der besten 30.

Kleinigkeiten ausmerzen

"Ich habe gewusst, dass mehr möglich war. Mein Skifehler im zweiten hat mir ein paar Meter gekostet, aber es wird immer besser", sagte Daniela Iraschko-Stolz nach dem Springen. "Es sind nur Kleinigkeiten, die auszumerzen sind. Ich weiß, an was es liegt." Die Landung im ersten Durchgang hatte sie davor im ORF-Interview als ihre beste in dieser Saison bezeichnet.

Die Vorfreude der Steirerin auf die Premiere des Damen-Skispringens bei Olympischen Spielen ist groß. "Sotschi ist genau das Richtige für mich", meinte sie. "Ich fliege mit enorm viel Selbstvertrauen nach Russland. Natürlich schleichen sich immer Fehler ein, aber damit müssen auch die anderen kämpfen."

Glückliche Chiara Hölzl

Chiara Hölzl war mit Rang 16 glücklich. "Ich hätte nicht gedacht, dass ich so weit vor komme. Die Vorfreude auf Sotschi ist riesig, speziell nach den beiden Bewerben in Hinzenbach." Zuversichtlich zeigte sich auch ÖSV-Chefcoach Harald Rodlauer: "Daniela hat schon gewonnen dort (Anm.: Dezember 2012). Sie weiß, wie die Schanze funktioniert. Dort einen Telemark zu machen, ist vielleicht nicht leicht. Aber mit den heutigen zwei Sprüngen hat sie Selbstvertrauen gewonnen."

Der Coach beabsichtigt, für sein Duo vor dem Saison-Höhepunkt die Belastung zu dämpfen. "Der Wettkampf in Sotschi läuft ab wie jeder andere, von mir werden sie keinen Druck bekommen." Für Rodlauer sind es die zweiten Winterspiele nach Vancouver 2010, als sein italienischer Schützling Alessandro Pittin in der nordischen Kombination auf der Normalschanze die Bronzemedaille gewonnen hat. (APA, 02.02.2014)

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