"Ein Weltstar, ein Weltbürger, ein Intellektueller, ein Philanthrop"

1. Februar 2014, 16:28
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Salzburger Festspiele trauern um "Jedermann" Schell - Kulturminister Ostermayer würdigt Schell

Wien - "Ein Weltstar, ein Weltbürger, ein Intellektueller, ein Philanthrop ist gestorben." Die Salzburger Festspiele haben sich betroffen vom Tod Maximilian Schell gezeigt. Sie "gedenken und danken einem der ganz Großen auf den Bühnen der Welt", hieß es in einer Aussendung.

Maximilian Schell verkörperte von 1978 bis 1982 den "Jedermann" auf dem Domplatz. "Er war einer der überzeugendsten und besten Darsteller dieser Rolle", so Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler.

 

Tief betroffen hat sich Kulturminister Josef Ostermayer (SPÖ) über das Ableben von Maximilian Schell gezeigt. Ostermayer, der den Schauspieler noch Ende vergangenen Jahres bei der Premiere des Films "Oktober November" von Götz Spielmann getroffen hatte, in einer ersten Stellungnahme: "Mit Maximilian Schell ist einer der größten Schauspieler des deutschen Sprachraums verstorben."

"Mein tiefes Beileid gilt seiner Gattin und seinen Angehörigen", schrieb Ostermayer. Unter den zahlreichen Prämierungen, die Schell erhielt, sei besonders der Oscar hervorzuheben: Er war "somit der erste österreichische Künstler, dem diese Auszeichnung zuerkannt wurde". "Wir trauern über das Ableben von Maximilian Schell, mit dem Österreich einen der größten Kulturschaffenden seiner Zeit verliert", reagierte ÖVP-Kultursprecherin Maria Fekter auf das Ableben des 83-Jährigen.

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