Vermisster Tourengeher im Zillertal tot geborgen

1. Februar 2014, 13:00
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39-Jähriger bei Lawinenabgang ums Leben gekommen

Schwaz - Ein im Tiroler Zillertal vermisster Tourengeher ist am Samstag nur mehr tot geborgen worden. Der 39-jährige Einheimische war tags zuvor zu einer Tour aufgebrochen und nicht nach Hause zurückgekehrt. "Wir haben ihn kurz vor 8.30 Uhr gefunden", sagte ein Alpinpolizist. Der Einheimische war unter eine Lawine geraten.

Der 39-Jährige wurde 400 Meter unterhalb des "Kleinen Gilfert" im Gemeindegebiet von Hochfügen (Bezirk Schwaz) von einem rund 35 Meter breiten Schneebrett mitgerissen und verschüttet, erklärte der Alpinpolizist. Der Wintersportler lag rund 70 Zentimeter tief im Schnee begraben. "Er hatte zwar ein LVS-Gerät (Lawinenverschüttetensuchgerät, Anm.) bei sich, war aber alleine unterwegs", so der Beamte.

Die Suchaktion war gestern Abend gestartet worden, nachdem der Einheimische bis 22.00 Uhr nicht nach Hause zurückgekehrt war. Gegen 2.45 Uhr wurde der Einsatz aber unterbrochen und Samstag gegen 7.00 Uhr wieder aufgenommen. (APA, 1.2.2014)

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