Euro unter Druck

31. Jänner 2014, 17:13
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Der Euro ist am Freitag im späten Handel unter 1,35 US-Dollar gefallen. Gegen 17.00 Uhr notierte die Gemeinschaftswährung mit 1,3485 Dollar. Der EZB-Richtkurs war heute mit 1,3516 Dollar fixiert worden, heute Früh tendierte die Gemeinschaftswährung bei 1,3544 Dollar.

Belastet wurde der Euro zum Wochenschluss von den Inflationsdaten für die Eurozone. Im Jänner ist die Teuerungsrate auf 0,7 Prozent gesunken, nach 0,8 Prozent im Dezember. Marktteilnehmer sehen in den Daten Signale für eine weitere geldpolitische Lockerung der Europäischen Zentralbank (EZB). Die nächste EZB-Zinssitzung steht in der kommenden Woche auf der Agenda.

Zusätzlich erhielt der Dollar am Nachmittag Auftrieb von guten Daten zu den US-Konsumausgaben. Diese lagen im Dezember um 0,4 Prozent höher als im Vormonat. Der Anstieg fiel damit doppelt so stark wie erwartet aus.

Das Londoner Nachmittags-Fixing für den Goldpreis wurde mit 1.251,00 Dollar/Feinunze ermittelt. Das Vormittags-Fixing lag heute bei 1.246,50 Dollar. Am Vortag wurde ein Nachmittags-Fixing von 1.242,50 Dollar festgestellt. (APA, 31.1.2014)

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