Markenstreit: Krug soll nicht Krug sein

30. Jänner 2014, 17:24
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Franzosen wollen einem österreichischen Winzer sein 268 Jahre altes Namensrecht auf seine Weine aberkennen

Wien - Der Gumpoldskirchner Winzer Gustav Krug soll weder seine Weine noch seine Homepage unter seinem Namen vermarkten dürften - meint zumindest der größte Luxuskonzern der Welt, LVMH. Denn dieser vertreibt eine Champagnermarke unter dem Namen Krug und führt seit sieben Jahren einen Rechtsstreit, berichtet das Nachrichtenmagazin "Format" im Voraus.

Gustav Krug sieht sich für diesen Streit jedenfalls bestens gewappnet - denn er hat eine von Maria Theresia unterzeichneten Urkunde, dass die Weine seit 1746 unter dem Namen des Winzers verkauft werden. Die Champagnermarke Krug wurde hingegen 100 Jahre später registriert.

Bemühungen um eine außergerichtliche Lösung laufen, berichtet das Magazin (APA, 30.1.2014)

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