Wochenskipässe: Bis zu 500 Euro Unterschied pro Familie

30. Jänner 2014, 17:40
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Seniorenpreise variieren um mehr als 170 Euro pro Person

Skifahren wird immer teurer. Ein Kostenvergleich und die entsprechende Wahl des Skigebietes können aber viel Geld sparen. Bei den Sechs-Tages-Skipässen für Familien mit zwei Kindern variieren die Preise in Österreich in der Hochsaison 2013/14 um bis zu 510 Euro, stellte der Verein für Konsumenteninformation (VKI) fest. Senioren können in einer Woche bis zu knapp 175 Euro sparen.

Zu den günstigsten Skigebieten gehören Wenigzell (Steiermark), die Weinebene (Kärnten/Steiermark), Königsberg-Hollenstein (Niederösterreich), Niederalpl (Steiermark) und Postalm (Salzburg). In der obersten Preisklasse bewegen sich Skigebiete in Tirol/Vorarlberg: Arlberg, Obergurgl/Hochgurgl, Sölden, Serfaus-Fiss-Ladis und Kitzbühel.

Während ein Wochenskipass für eine Familie mit einem Jugendlichen und einem zehnjährigen Kind in Wenigzell nur 305 Euro kostet, sind dafür am Arlberg 815 Euro zu bezahlen.

Seniorentarife nur geringfügig niedriger

Preisnachlässe für Senioren sind nicht überall üblich, in mehr als einem Drittel der 88 getesteten Skigebiete gibt es überhaupt keine Ermäßigungen. Meist seien die Seniorentarife nur geringfügig niedriger, schreibt der VKI in der aktuellen Ausgabe des Testmagazins "Konsument". Ein Nachlass von nur 5 Prozent sei "keine Seltenheit".

Die Preisunterschiede sind aber, so vorhanden, beträchtlich: Die Pensionistentarife für einen Sechs-Tages-Skipass reichen in den 88 Skigebieten von 71,50 Euro auf der Weinebene bis 246 Euro in Obergurgl/Hochgurgl.

In einem Viertel der Fälle gelten für Pensionisten die Jugendtarife, sonst sind sie laut VKI "überwiegend höher". Seniorenfreundliche Skigebiete gewähren einen Nachlass von 20 Prozent - so etwa am Stubaier Gletscher oder Katschberg. Eine Ermäßigung von sogar 28 Prozent gebe es im niederösterreichischen Skigebiet Königsberg bei Hollenstein (72 Euro für einen Sechs-Tages-Pass). In Obergurgel hingegen kostet das sportliche Vergnügen für knapp eine Woche 246 Euro pro Pensionist - das entspricht dem normalen Erwachsenentarif.

Generelle Teuerung von 3,6 Prozent

Generell stellten die Konsumentenschützer fest, dass die Liftkartenpreise weitaus stärker steigen als die Verbraucherpreise. Heuer kletterten die Preise gegenüber dem Vorjahr um 3,6 Prozent - die Inflation betrug aber nur 1,7 Prozent.

Wer gerne Ski fährt, sollte die Anschaffung einer Saisonkarte erwägen, rät der VKI. Damit sei man oft schon günstiger unterwegs als mit nur einem Zehn-Tages-Skipass. Weiters warnen die Verbraucherschützer, dass das Personal an den Liftkassen häufig nicht alle Rabatte und Ermäßigungen kennt. Deshalb sollten sich die Skifahrer schon vor Urlaubsantritt erkundigen, welche Möglichkeiten es hier gibt. (APA/red, 30.01.2014)

  • Die Liftkartenpreise steigen weitaus stärker als die Verbraucherpreise.
    foto: apa/barbara gindl

    Die Liftkartenpreise steigen weitaus stärker als die Verbraucherpreise.

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