Gehaltsplus für Beamte fixiert

29. Jänner 2014, 15:02
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Beschluss im Nationalrat - FPÖ stimmte dagegen

Wien - Die Beamten-Gehälter werden mit Verspätung angehoben. Der Nationalrat hat am Mittwochnachmittag gegen die Stimmen der FPÖ den mit der Gewerkschaft ausverhandelten Abschluss abgesegnet. Demnach gibt es für die öffentlich Bediensteten ab März ein Plus von 1,4 Prozent, ergänzt um einen Fixbetrag von 14,5 Prozent.

Als durchschnittliches Gehaltsplus wurden 1,88 Prozent errechnet, was für Ärger bei den Freiheitlichen sorgte. Denn deren Mandatar Christian Lausch machte darauf aufmerksam, dass dieser Wert nur stimmen würde, wenn die Erhöhung wie üblich am 1. Jänner wirksam geworden wäre. So aber blieben aufs Jahr hoch gerechnet nur "läppische" 1,57 Prozent an Erhöhung.

Grüne: Anhebung zu gering

Auch den Grünen ist die Anhebung zu gering ausgefallen. Denn der öffentliche Dienst müsse attraktiv bleiben und dazu gehöre auch eine attraktive Bezahlung, meinte Mandatar Albert Steinhauser. Zugestimmt wurde seitens der Grünen dennoch, ebenso vom Team Stronach, obwohl dessen Abgeordneter Christoph Hagen eine stärkere Anhebung für die kleinen Vertragsbediensteten und eine geringere für die hohen Beamten-Einkommen gewünscht hätte.

Abschluss für zwei Jahre

Durch die Einmalzahlung wird allerdings ohnehin eine gewisse Spreizung erzielt. Nach Rechnung der Koalition liegt die Gehaltserhöhung zwischen 1,55 Prozent für die höchsten und 2,41 Prozent für die niedrigsten Einkommen. Eine Ausnahme ist, dass es diesmal zu einem Abschluss für zwei Jahre gekommen ist. Im kommenden Jahr werden die Gehälter - ebenfalls ab März - um die Inflationsrate plus 0,1 Prozent erhöht.

40.000 Demonstranten

Kanzleramtsminister Josef Ostermayer (SPÖ) ist mit dem von ihm ausgehandelten Abschluss zufrieden. Dieser sein sinnvoll und positiv für alle Mitarbeiter des öffentlichen Diensts. Auch deshalb, weil die Nebengebühren und Zulagen um zwei Prozent steigen. Auch seitens der ÖVP gab man sich erleichtert, die schwierigen Verhandlungen zu einem guten Ende gebracht zu haben. Immerhin waren im Dezember angesichts des Stockens der Gespräche rund 40.000 öffentlich Bedienstete in Wien auf die Straße gegangen, um ihren Anliegen Kraft zu verleihen. (APA, 29.1.2014)

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