Literaturstreit zweier Betrunkener in Sibirien endete tödlich

29. Jänner 2014, 14:23
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Grundsatzdiskussion über Lyrik und Prosa artete aus: Ehemaliger Lehrer stach zu

Moskau - Ein Streit zweier betrunkener Russen über die jeweiligen Vorzüge von Lyrik und Prosa hat ein tödliches Ende genommen: Die Diskussion der beiden Männer eskalierte so sehr, dass der Lyrik-Verfechter den Prosa-Fan erstach, wie die Ermittler in der Region Swerdlowsk am Mittwoch mitteilten.

Demnach ereignete sich der Vorfall in der Stadt Irbit im Ural. "Die Saufkumpane begannen einen Streit darüber, welche Literaturgattung - Lyrik oder Prosa - bedeutender ist", erklärten die Ermittler.

Aus Diskussion wurde Streit

"Der Gastgeber bestand darauf, dass echte Literatur Prosa ist, während sein Gast, ein ehemaliger Lehrer, sich für Lyrik starkmachte." Die Diskussion habe sich zunehmend zu einem heftigen Streit entwickelt. Schließlich habe der 53-jährige Lyrikliebhaber seinen Gegner mit einem Messer getötet. Der Mann wurde festgenommen, als er sich im Haus eines Freundes versteckte.

Im vergangenen September war in Rostow am Don ein Streit zweier betrunkener Russen über den Philosophen Immanuel Kant eskaliert: Einer der beiden Streithähne schoss dem anderen in den Kopf. Das Opfer überlebte. (APA, 29.1.2014)

  • Des einen Wort, des andren Wort:In Russland gibt das einen Mord.

    Des einen Wort, des andren Wort:
    In Russland gibt das einen Mord.

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