Zahlen per Handy löst Misstrauen aus

29. Jänner 2014, 14:04
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Österreicher glauben derzeit nicht an bargeldlose Gesellschaft

Die Österreicher glauben mehrheitlich (82 Prozent) für die nahe Zukunft nicht an die bargeldlose Gesellschaft. Nach 2020 könnte es vielleicht so weit sein, meint die Hälfte der Befragten in einer Umfrage von marketagent.com und emotion banking. Am meisten würde man beim Wegfall von Bargeld die Anonymität missen, gefolgt von der Möglichkeit, unkompliziert Trinkgeld geben - oder nehmen - zu können.

Misstrauen

Nur eine von sieben Personen geht die bargeldlose Gesellschaft ab bzw. sieht mehr Vor- als Nachteile dadurch. Trotzdem würde die Hälfte der Befragten die Bankomatkarte wählen, müssten sie sich für den täglichen Bedarf auf ein einziges Zahlungsmittel festlegen. Ein Drittel würde dann nur Bargeld wollen. Wobei Jugendliche (14 bis 19 Jahre) mehrheitlich auf Bargeld setzen würden, so die heute Dienstag veröffentlichte Umfrage.

Derzeit hängt die Nutzung von Bargeld davon ab, ob man solches bei sich hat und wie hoch der Betrag ist, den man bezahlen will. Zahlen per Handy löst hingegen noch viel  aus und ist nur für 14,3 Prozent gut vorstellbar, vor allem für Männer.(APA, 29.1. 2014)

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